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Samstag, 14. April 2012
Das deutsche Google-Alphabet (13.04.2012)
-cp- Wenn man bei Google etwas sucht, wird über die automatische Vervollständigung, noch bevor man sein Wort zu Ende geschrieben hat, ein Vorschlag angezeigt, wie sich die bisher eingegebenen Buchstaben möglicherweise zu Wörtern vervollständigen lassen. Hierbei orientiert sich Google an den meistgesuchten Begriffen. Die ersten Vervollständigungen gibt es bereits nach einem Buchstaben, so wird einem zum Beispiel, wenn man "b" eingibt, direkt "Bild" vorgeschlagen. Die Vorschläge orientieren sich an der Häufigkeit der Suchanfragen. Das deutsche Google-Alphabet am 13.04.2012 hat nun folgende Begriffe hervorgebracht:
Sonntag, 9. Januar 2011
Märchendichter
-cp- Das Wort "Märchen" ist ein überaus sonderbares. Zum einen kann es in der Alltagssprache alles und nichts heißen, zum anderen kennt man das Wort im Englischen oder Französischen nicht, denn da sagt man "Feengeschichten", also "fairy tales" bzw. "contes de fées". Auch die in Deutschland gepflegte Unterscheidung zwischen Märchen, Sagen, Legenden und Mythen werden in dieser Form nicht getroffen.
Interessant ist aber auch der Begriff "Märchendichter". Dieser kann als Überbegriff für alle Autoren gesehen werden, die Märchen zu Papier bringen, aber er kann auch nur für die sogenannten "Kunstmärchen"-Schreiber (z.B. Hans Christian Andersen) stehen, die sich in Abgrenzung zu den Volksmärchensammlern (z.B. Brüder Grimm) eigene Stoffe ausgedacht haben. Das Wort "Dichter" wird heute eigentlich eher für Menschen gewählt, die dichten, sich also dem lyrischen Schreiben widmen. Märchen allerdings sind Prosaerzählungen, also epische Texte. Im heutigen Bedeutungssinn passt also der Begriff "Märchendichter" nicht hundertprozentig. Auf Wikipedia wird allerdings eine interessante und eigentlich nicht sonderlich naheliegende Unterscheidung getroffen: Schriftsteller können vom Schreiben leben, Dichter nicht, also Dichten als brotlose Kunst. In diesem Bedeutungssinn wäre quasi jeder erfolglose Schreiber ein Dichter. Ob man solch einer Definition im Land der Dichter und Denker zustimmen sollte?
Wie dem auch sei: Es gab und gibt in Europa zahlreiche faszinierende Märchendichter, ob sie nun davon leben konnten und können oder nicht, ist dabei zweitrangig. Und wer Interesse hat, über den Tellerrand der Grimmschen Märchen hinauszuschauen, dem sei zum Stöbern die Seite www.maerchendichter.de ans Herz gelegt. Neben verschiedenen europäischen Märchendichtern findet man auch Informationen über moderne Märchen und ihre Autoren.
Interessant ist aber auch der Begriff "Märchendichter". Dieser kann als Überbegriff für alle Autoren gesehen werden, die Märchen zu Papier bringen, aber er kann auch nur für die sogenannten "Kunstmärchen"-Schreiber (z.B. Hans Christian Andersen) stehen, die sich in Abgrenzung zu den Volksmärchensammlern (z.B. Brüder Grimm) eigene Stoffe ausgedacht haben. Das Wort "Dichter" wird heute eigentlich eher für Menschen gewählt, die dichten, sich also dem lyrischen Schreiben widmen. Märchen allerdings sind Prosaerzählungen, also epische Texte. Im heutigen Bedeutungssinn passt also der Begriff "Märchendichter" nicht hundertprozentig. Auf Wikipedia wird allerdings eine interessante und eigentlich nicht sonderlich naheliegende Unterscheidung getroffen: Schriftsteller können vom Schreiben leben, Dichter nicht, also Dichten als brotlose Kunst. In diesem Bedeutungssinn wäre quasi jeder erfolglose Schreiber ein Dichter. Ob man solch einer Definition im Land der Dichter und Denker zustimmen sollte?
Wie dem auch sei: Es gab und gibt in Europa zahlreiche faszinierende Märchendichter, ob sie nun davon leben konnten und können oder nicht, ist dabei zweitrangig. Und wer Interesse hat, über den Tellerrand der Grimmschen Märchen hinauszuschauen, dem sei zum Stöbern die Seite www.maerchendichter.de ans Herz gelegt. Neben verschiedenen europäischen Märchendichtern findet man auch Informationen über moderne Märchen und ihre Autoren.
Donnerstag, 2. Dezember 2010
Umsonst mit Werbung oder bezahlen für Werbefreiheit?
-cp, sv- Das Internet ist schnell geworden. Einige der von uns regelmäßiger besuchten Seiten haben inzwischen nervenaufreibende Züge angenommen:
Als Lösung bietet sich wohl nur der Abschied von der Umsonst-Mentalität im Internet an - auch und gerade bei journalistischen Inhalten. Denn nur so wird sich die Spreu vom Weizen trennen! Einen interessanten Weg geht in diesem Zusammenhang die taz, die am Ende jedes Online-Beitrags dem Leser die Möglichkeit gibt, den Beitrag über einen Button "Dieser Text ist mir was wert" zu bezahlen.
- So gibt es zum Beispiel auf kicker.de häufig irgendwelche Werbungen, die sich einfach vor den jeweiligen Artikel schieben: Man denkt, dass man auf einen interessanten Artikel klickt, weil jedoch die Werbeeinblendung schneller war, hat man auf diese Werbung geklickt und muss sie erst wieder schließen, ehe man den gewünschten Artikel im zweiten Versuch erwischt.
- Schlimm sind auch die meisten animierten Menüs. Zu sehen unter anderem als Schlagzeilen-Hauptfenster auf filmstarts.de. Ehe man Schlagzeile eins richtig gelesen, geschweige denn angeklickt hat, schwappt das Menü bereits auf Schlagzeile zwei über. Ist das Absicht? Oder lesen wir zu langsam?
- Als wäre dies noch nicht genug, gibt es überall Popup-Werbungen, die der Popup-Blocker nicht ausschaltet. Das sind in der Regel kleine Fensterchen, die sich nur über den Teil einer Seite setzen, den man gerade zu lesen gedenkt. Gutes Beispiel ist erneut filmstarts.de: Will man eine Filmkritik lesen, erscheint über der einleitenden Passage ein Minifernseh-Dingsbums, in dem ungefragt ein Trailer abläuft, meistens einer zu einem Film, der einen im Moment nicht die Bohne interessiert. Und da die Werbung oben und am Rand auch noch bunt und wild flackert, stechen ungefragt drei Dinge ins Auge und verhindern die Rezeption dessen, was einen eigentlich zum Besuch der Seite animiert hat.
Als Lösung bietet sich wohl nur der Abschied von der Umsonst-Mentalität im Internet an - auch und gerade bei journalistischen Inhalten. Denn nur so wird sich die Spreu vom Weizen trennen! Einen interessanten Weg geht in diesem Zusammenhang die taz, die am Ende jedes Online-Beitrags dem Leser die Möglichkeit gibt, den Beitrag über einen Button "Dieser Text ist mir was wert" zu bezahlen.
Dienstag, 24. August 2010
Bücherschätze auf und unter der Hand
-cp- "Es gibt mehr Schätze in Büchern als Piratenbeute auf der Schatzinsel. Und das Beste ist, du kannst diesen Reichtum jeden Tag deines Lebens genießen." (Walt Disney)
Interessant, dass dieses Zitat gerade von einem Filmemacher stammt. Interessant auch, dass Thalia dieses Zitat nutzt, um für Zukunftleser zu werben. Was dahinter steckt, ist keine Überraschung: ein eReader. Schließlich braucht jede Buchhandlung einen eigenen Kindle, iPad, usw.
Die Vorteile liegen auf der Hand:
1. Man muss in Zukunft nicht mehr so viel Geld für Bücherregale ausgeben.
2. Man muss beim nächsten Umzug nicht so viele Bücherkisten schleppen.
3. eBooks sind gefeit vorm Zahn der Zeit, der Staub ansetzt und die Seiten vergilbt.
4. Man kann jederzeit seine gesammte Bibliothek mit sich herumtragen.
Die Nachteile liegen unter der Hand:
Bücher werden entwertet. Nicht inhaltlich, denn der Inhalt bleibt derselbe. Auch nicht zwangsläufig beim Lesen selbst (also dem Aufnehmen des Inhalts), denn die Menschen sind zwar unterschiedlich in ihren Bedürfnissen, aber ich denke, dass man sich an das digitale Lesen gewöhnen kann, wenn man denn möchte. ABER: Den Büchern wird ihre Geschichte genommen. Und zwar nicht allgemein, sondern in Bezug auf das einzelne Exemplar. Über Knicke, Eselsohren, usw. erzählt jedes Buch die Geschichte, wie oft es gelesen wurde, und was dem Leser wichtig war. Sätze wie: "Ein schönes Buch, das habe ich mal von XY zum Geburtstag bekommen" oder "Das habe ich beim Stöbern in der Buchhandlung entdeckt, damals im Urlaub" wird man seltener hören, da ja die Bücher der Zukunft alle denselben Hintergrund haben sollen: hochgeladen und in einem digitalen Verzeichnis abgespeichert werden.
Die Entwertung findet besonders deutlich in der Welt der Kinder statt, denn wenn man ihnen für ihren iPad eine Urlaubs- oder sonstige Lektüre spendiert, dann bekommen sie gar nicht mehr mit, dass dafür auch Geld bezahlt wird. Einen Einblick in Papis nächste Kreditkartenabrechnung werden sie kaum nehmen. Und sie müssen auch keine Tüte mehr nach Hause tragen und die Aufregung aushalten, bevor sie endlich mit dem Lesen anfangen können. Eine Aufregung, die auch so manchem Erwachsenen fehlen wird. Und: Wie soll eigentlich, praktisch gesehen, ein stolzer Vater einen Schatz seiner Jugend (das Buch "Der Schatz im Silbersee" zum Beispiel) an seinen lesebegeisterten Sohn weitergeben. Es ist nicht nur ein Winnetou-Abenteuer, sondern auch ein Stück Lebensgeschichte des Vaters, der das Buch über Jahre aufbewahrt hat.
Es gibt einfach viele Sinneseindrücke, die beim digitalen Lesen flöten gehen. "In dem Duft der Druckerschwärze wohnt das grenzenloseste aller Abenteuer." (Astrid Lindgren) Das Zitat mag bereits etwas zu oft bemüht worden sein, und es ist auch nicht frei von Kitsch, aber die dahinterstehende Weisheit lässt sich nicht wegdiskutieren. Literatur ist ein gewichtiges Kulturgut, und ihre Schätze darf man ruhig auch beim Anfassen spüren. (vgl. Quint Buchholz)
Interessant, dass dieses Zitat gerade von einem Filmemacher stammt. Interessant auch, dass Thalia dieses Zitat nutzt, um für Zukunftleser zu werben. Was dahinter steckt, ist keine Überraschung: ein eReader. Schließlich braucht jede Buchhandlung einen eigenen Kindle, iPad, usw.
Die Vorteile liegen auf der Hand:
1. Man muss in Zukunft nicht mehr so viel Geld für Bücherregale ausgeben.
2. Man muss beim nächsten Umzug nicht so viele Bücherkisten schleppen.
3. eBooks sind gefeit vorm Zahn der Zeit, der Staub ansetzt und die Seiten vergilbt.
4. Man kann jederzeit seine gesammte Bibliothek mit sich herumtragen.
Die Nachteile liegen unter der Hand:
Bücher werden entwertet. Nicht inhaltlich, denn der Inhalt bleibt derselbe. Auch nicht zwangsläufig beim Lesen selbst (also dem Aufnehmen des Inhalts), denn die Menschen sind zwar unterschiedlich in ihren Bedürfnissen, aber ich denke, dass man sich an das digitale Lesen gewöhnen kann, wenn man denn möchte. ABER: Den Büchern wird ihre Geschichte genommen. Und zwar nicht allgemein, sondern in Bezug auf das einzelne Exemplar. Über Knicke, Eselsohren, usw. erzählt jedes Buch die Geschichte, wie oft es gelesen wurde, und was dem Leser wichtig war. Sätze wie: "Ein schönes Buch, das habe ich mal von XY zum Geburtstag bekommen" oder "Das habe ich beim Stöbern in der Buchhandlung entdeckt, damals im Urlaub" wird man seltener hören, da ja die Bücher der Zukunft alle denselben Hintergrund haben sollen: hochgeladen und in einem digitalen Verzeichnis abgespeichert werden.
Die Entwertung findet besonders deutlich in der Welt der Kinder statt, denn wenn man ihnen für ihren iPad eine Urlaubs- oder sonstige Lektüre spendiert, dann bekommen sie gar nicht mehr mit, dass dafür auch Geld bezahlt wird. Einen Einblick in Papis nächste Kreditkartenabrechnung werden sie kaum nehmen. Und sie müssen auch keine Tüte mehr nach Hause tragen und die Aufregung aushalten, bevor sie endlich mit dem Lesen anfangen können. Eine Aufregung, die auch so manchem Erwachsenen fehlen wird. Und: Wie soll eigentlich, praktisch gesehen, ein stolzer Vater einen Schatz seiner Jugend (das Buch "Der Schatz im Silbersee" zum Beispiel) an seinen lesebegeisterten Sohn weitergeben. Es ist nicht nur ein Winnetou-Abenteuer, sondern auch ein Stück Lebensgeschichte des Vaters, der das Buch über Jahre aufbewahrt hat.
Es gibt einfach viele Sinneseindrücke, die beim digitalen Lesen flöten gehen. "In dem Duft der Druckerschwärze wohnt das grenzenloseste aller Abenteuer." (Astrid Lindgren) Das Zitat mag bereits etwas zu oft bemüht worden sein, und es ist auch nicht frei von Kitsch, aber die dahinterstehende Weisheit lässt sich nicht wegdiskutieren. Literatur ist ein gewichtiges Kulturgut, und ihre Schätze darf man ruhig auch beim Anfassen spüren. (vgl. Quint Buchholz)
Mittwoch, 11. August 2010
Eisern und unbeugsam
-cp- Manchmal ist es schon drollig, was einem bei der Internetrecherche so ins Auge springt. In diesem Fall zwei Zitate unterschiedlicher Zitatdatenbanken, die (via iGoogle) zufällig nebeneinander standen.
1. Ein Ausspruch von Frederick Mayer (1921 - 2006): "Der kreative Mensch zeichnet sich dadurch aus, dass er für neue Ideen empfänglich ist, er ist aufgeschlossen und in jeder Hinsicht erlebnisfähig. Starres Denken und unbeugsame Regeln sind ihm fremd." Und da dieser Mayer "Kreativitätsexperte" war, musste er es ja wissen.
2. Das zweite Zitat stammt von Groucho Marx (1890-1977): "Ich habe eiserne Prinzipien. Wenn sie Ihnen nicht gefallen, habe ich auch noch andere."
Es ist doch schön, wie Mayers "unbeugsame Regeln" sich bei Groucho als "eiserne Prinzipien" wiederfinden und gleichzeitig ad absurdum geführt werden.
1. Ein Ausspruch von Frederick Mayer (1921 - 2006): "Der kreative Mensch zeichnet sich dadurch aus, dass er für neue Ideen empfänglich ist, er ist aufgeschlossen und in jeder Hinsicht erlebnisfähig. Starres Denken und unbeugsame Regeln sind ihm fremd." Und da dieser Mayer "Kreativitätsexperte" war, musste er es ja wissen.
2. Das zweite Zitat stammt von Groucho Marx (1890-1977): "Ich habe eiserne Prinzipien. Wenn sie Ihnen nicht gefallen, habe ich auch noch andere."
Es ist doch schön, wie Mayers "unbeugsame Regeln" sich bei Groucho als "eiserne Prinzipien" wiederfinden und gleichzeitig ad absurdum geführt werden.
Donnerstag, 5. August 2010
... schlägt zurück
-cp- Wer nicht alles zurückschlägt ...
- Tante Emma schlägt zurück (5. August 2010)
- Lance Armstrong schlägt zurück (4. August 2010)
- Obama schlägt zurück (31. Juli 2010)
- Maradona schlägt zurück (29. Juli 2010)
- Rumpelstilzchen schlägt zurück (sowieso)
- Das Imperium schlägt zurück (schon lange)
- uvm. ...
Montag, 24. Mai 2010
Filmstarts - Die Betaversion
-cp- Die Seite filmstarts.de zeichnet sich schon lange durch (in den meisten Fällen) gute Filmkritiken und eine relativ umfangreiche, stetig wachsende Datenbank aus. Seit ein paar Wochen allerdings ist eine Betaversion online. Folgendes hat sich geändert:
1. Die Werbung hat zugenommen und ist aggressiver geworden. (Dinge blenden sich über dem Text ein, den man gerade lesen möchte.)
2. Das Punkte-System wurde verändert. Statt einer Skala, die von 1 bis 10 reicht, gibt es nun eine halbschrittige Skala von 0,5 bis 5. Ist im Endeffekt das gleiche, aber durch die halbschritte umständlicher.
3. Die Seite ist weniger übersichtlich. Zum einen sind Inhaltsangabe und die eigentliche Rezension nun voneinander getrennte Texte, so dass man öfter klicken muss, um an seine Informationen zu kommen. Zum anderen wurde früher, wenn man mit der Maus über den Filmtitel scrollte, als Mini-Pop-Up die Bewertung eingeblendet. Diese Funktion wure gänzlich gelöscht.
4. Die Startseite: Auch früher gab es eine Übersicht der neuen Rezensionen und sonstigen Neuigkeiten auf der Startseite. In dieser Funktion steckt nun eine neue Programmierung: Es wird weitergeblättert, auch wenn man gerade im Leseprozess steckt und sich ein Bild genauer anschauen möchte. Man muss also dauernd zurückblättern.
Es gibt viele Änderungen, und keine einzige ist in ihrer Qualität überzeugend. Auch nach einigen Wochen, die ich bemüht war, mich umzugewöhnen, lässt sich nur eines festhalten: Die sogenannte Betaversion ist in jeder Hinsicht deutlich schlechter. Was soll man sagen? "Flop des Monats"? "Pfui der Woche" - irgendwie so was. Auch wenn die Seite nicht an die Qualität der alten Filmstarts-Version heranreicht, ist im Moment moviemaze.de eine echte Alternative.
Abschließendes Urteil für die Filmstarts-Betaversion: 1 von 10 (in Punkten) oder wahlweise 0,5 von 5 (in Sternen).
1. Die Werbung hat zugenommen und ist aggressiver geworden. (Dinge blenden sich über dem Text ein, den man gerade lesen möchte.)
2. Das Punkte-System wurde verändert. Statt einer Skala, die von 1 bis 10 reicht, gibt es nun eine halbschrittige Skala von 0,5 bis 5. Ist im Endeffekt das gleiche, aber durch die halbschritte umständlicher.
3. Die Seite ist weniger übersichtlich. Zum einen sind Inhaltsangabe und die eigentliche Rezension nun voneinander getrennte Texte, so dass man öfter klicken muss, um an seine Informationen zu kommen. Zum anderen wurde früher, wenn man mit der Maus über den Filmtitel scrollte, als Mini-Pop-Up die Bewertung eingeblendet. Diese Funktion wure gänzlich gelöscht.
4. Die Startseite: Auch früher gab es eine Übersicht der neuen Rezensionen und sonstigen Neuigkeiten auf der Startseite. In dieser Funktion steckt nun eine neue Programmierung: Es wird weitergeblättert, auch wenn man gerade im Leseprozess steckt und sich ein Bild genauer anschauen möchte. Man muss also dauernd zurückblättern.
Es gibt viele Änderungen, und keine einzige ist in ihrer Qualität überzeugend. Auch nach einigen Wochen, die ich bemüht war, mich umzugewöhnen, lässt sich nur eines festhalten: Die sogenannte Betaversion ist in jeder Hinsicht deutlich schlechter. Was soll man sagen? "Flop des Monats"? "Pfui der Woche" - irgendwie so was. Auch wenn die Seite nicht an die Qualität der alten Filmstarts-Version heranreicht, ist im Moment moviemaze.de eine echte Alternative.
Abschließendes Urteil für die Filmstarts-Betaversion: 1 von 10 (in Punkten) oder wahlweise 0,5 von 5 (in Sternen).
Mittwoch, 12. Mai 2010
Prominent und Kompliment
-cp- Google schlägt seit geraumer Zeit eine Auswahl beliebter Suchbegriffe vor. Man muss nur einen Buchstaben eingeben, und schon gibt es in einem unterhalb der Suchmaske eingeblendeten Feld eine Liste prominenter Treffer. Interessant wird es, wenn man bei der Bildersuche "nat" eingibt. Natalie Portman wird hier an zweiter Stelle angezeigt, was zweifelsohne für ihre Berühmtheit spricht. Und wenn man sich ihre direkten "Nachbarn" so ansieht, ist das schon ein ziemliches Kompliment.
Sonntag, 9. Mai 2010
Zunächst unbekannt
-cp- In meiner alten Heimat (Münster, Erphoviertel) wurde ein Verbrechen begangen, und über dieses Verbrechen wird in den Westfälischen Nachrichten berichtet. Der Bericht besteht aus drei Sätzen.
1) "Zwei maskierte Räuber haben in der Nacht zum Sonntag eine Tankstelle am Bohlweg überfallen." Daran ist wohl nicht viel zu rütteln. Der Kern der Meldung ist im ersten Satz zusammengefasst.
2) "Nach Polizeiangaben bedrohten die beiden Männer den Angestellten mit einer Schusswaffe und zwangen ihn, die Kasse zu öffnen." Auch wenn es keine direkte Erwähnung findet, kann man sich fast denken, dass sich die Räuber nicht mit dem Öffnen der Kasse zufrieden gegeben haben. Sie werden schon auch Geld daraus mitgenommen haben, denn sonst wären sie keine Räuber (§250 StGB), sondern lediglich Nötiger (§240 StGB). Der neugierige und/oder besorgte Leser hätte doch an dieser Stelle gerne mehr Details gehabt.
3) "Anschließend flüchteten sie zu Fuß in zunächst unbekannte Richtung." Vom fehlenden unbestimmten Artikel mal ganz abgesehen, ist diese Formulierung interessant. Wenn die Richtung zunächst unbekannt war, ist sie dann später noch bekannt geworden? Wenn ja: Welche Richtung war es denn? Philosophische Abgründe tun sich auf. Aber: Sie schließen sich auch schnell wieder, denn: Der Bericht ist bereits zuende.
Wie so oft blieb die Lektüre der Westfälischen Nachrichten aus verschiedenen Gründen etwas unbefriedigend. Schon die Brüder Grimm definierten in ihrem Deutschen Wörterbuch eine Nachricht so: "Nachrichten sind neue sowie wahrheitsgemäß und sorgfältig wiedergegebene Informationen." Aktualität und Wahrheitsgehalt sind nicht das Hauptproblem. Artikel, aufgerufen am 9. Mai 2010, 17:15 Uhr.
1) "Zwei maskierte Räuber haben in der Nacht zum Sonntag eine Tankstelle am Bohlweg überfallen." Daran ist wohl nicht viel zu rütteln. Der Kern der Meldung ist im ersten Satz zusammengefasst.
2) "Nach Polizeiangaben bedrohten die beiden Männer den Angestellten mit einer Schusswaffe und zwangen ihn, die Kasse zu öffnen." Auch wenn es keine direkte Erwähnung findet, kann man sich fast denken, dass sich die Räuber nicht mit dem Öffnen der Kasse zufrieden gegeben haben. Sie werden schon auch Geld daraus mitgenommen haben, denn sonst wären sie keine Räuber (§250 StGB), sondern lediglich Nötiger (§240 StGB). Der neugierige und/oder besorgte Leser hätte doch an dieser Stelle gerne mehr Details gehabt.
3) "Anschließend flüchteten sie zu Fuß in zunächst unbekannte Richtung." Vom fehlenden unbestimmten Artikel mal ganz abgesehen, ist diese Formulierung interessant. Wenn die Richtung zunächst unbekannt war, ist sie dann später noch bekannt geworden? Wenn ja: Welche Richtung war es denn? Philosophische Abgründe tun sich auf. Aber: Sie schließen sich auch schnell wieder, denn: Der Bericht ist bereits zuende.
Wie so oft blieb die Lektüre der Westfälischen Nachrichten aus verschiedenen Gründen etwas unbefriedigend. Schon die Brüder Grimm definierten in ihrem Deutschen Wörterbuch eine Nachricht so: "Nachrichten sind neue sowie wahrheitsgemäß und sorgfältig wiedergegebene Informationen." Aktualität und Wahrheitsgehalt sind nicht das Hauptproblem. Artikel, aufgerufen am 9. Mai 2010, 17:15 Uhr.
Mittwoch, 5. Mai 2010
Schweigen ist Gold?
-cp- Zitate sind etwas Spannendes. Obgleich da Sätze aus jedem Zusammenhang gerissen werden, haben sie oft eine erstaunlich große Aussagekraft. Im Internet gibt es mittlerweile einige Quellen, die unterschiedlichste Zitate anbieten. Das allerdings, auf das ich heute gestoßen bin, gibt mir einige Rätsel auf.
Sonntag, 11. April 2010
Nachgetreten
-cp- Im Live-Ticker auf kicker.de wird aktuell (11.04.2010, 14:00 Uhr) aus der zweiten Fußball-Bundesliga berichtet. Und gerade ist zu lesen gewesen, dass ein gewisser Gledson da Silva Menezes wegen Nachtretens die rote Karte gesehen hat.

Klickt man nun auf das Spielerprofil und schaut sich das Portrait des Spielers an, wundert einen gar nichts mehr, denn der sieht genauso aus wie einer, der nachtritt. Ob nun Grimms Märchen Schuld sind oder die Medien im Allgemeinen, lässt sich schwer sagen. Aber: Irgendwo im Hinterkopf steckt die vermeintliche Wahrheit, dass die Guten schön sind, und die Bösen eben nicht. Und Gledson da Silva Menezes gehört leider eindeutig zur "eben nicht"-Fraktion.
Schade, dass die Realität immer wieder unsere Vorurteile bestätigt.

Klickt man nun auf das Spielerprofil und schaut sich das Portrait des Spielers an, wundert einen gar nichts mehr, denn der sieht genauso aus wie einer, der nachtritt. Ob nun Grimms Märchen Schuld sind oder die Medien im Allgemeinen, lässt sich schwer sagen. Aber: Irgendwo im Hinterkopf steckt die vermeintliche Wahrheit, dass die Guten schön sind, und die Bösen eben nicht. Und Gledson da Silva Menezes gehört leider eindeutig zur "eben nicht"-Fraktion.
Schade, dass die Realität immer wieder unsere Vorurteile bestätigt.
Montag, 1. Februar 2010
Virtueller Tod im Web 2.0 - Suicidemachine.org
-sv- Wer den Überblick verloren oder einfach keinen Bock mehr auf das Web 2.0 und seine "social networks" hat, dem kann nun geholfen werden. Auf suicidemachine.org kann man den virtuellen Freitod gestalten und sich (vielleicht tatsächlich) aus der Community verabschieden.
Samstag, 27. Juni 2009
Amazon - Rezensionen, Kommentare und Co
-cp- Manchmal stolpert man während seiner Amazon-Recherche über sonderbare Meinungsäußerungen. Ein Kunde weigert sich zum Beispiel, die DVD des von ihm hochgeschätzten Films "Krabat" zu kaufen, weil er das FSK-Logo auf der Hülle hässlich findet. [Hier zu lesen.] Ein anderer findet, "John Rambo" sei gewaltverherrlichend. Auch die Diskussion hat amüsante Stellen. [Hier zu lesen.] Ein Metal-Spezialist ist der Meinung, der bei einem Busunglück gestorbene Bassist Cliff Burton würde sich im Grabe umdrehen, wenn er wüsste, wie sich Metallica nach "Masters Of Puppets" musikalisch entwickelt haben. [Hier zu lesen.] Und dann gibt es noch einen, der ist von "Harry Potter" so enttäuscht, dass er (zur Strafe?) nur noch Erwachsenenbücher liest. [Hier zu lesen.] Es gibt schon Leute, deren Meinung und Engagement sich zu ereifern, sehr unterhaltsam sind.
Freitag, 19. Juni 2009
Interessanter Blog zum Nahen Osten
-sv- Der Blog draussen-blog.net berichtet derzeit verstärkt über die Wahl im Iran und ist grundsätzlich sehr aufschlussreich und lesenswert - auch und vor allem durch die Nähe der beiden Betreiber zum Nahen Osten. Die Betreiber schreiben: "Außerhalb des Westens bewegt sich was. Die Welt wächst, und sie wächst zusammen. Wir verstehen das als Chance. Menschen in aller Welt profitieren von stärkerer politischer, wirtschaftlicher, sozialer Vernetzung. Das Internet ist ein vielschichtiges Medium der transnationalen sozialen Vernetzung geworden. Wir sind Bridge-Blogger: wir übersetzen und diskutieren die Debatten der internationalen Blogosphäre."
Über die Blogger:
Christian Kreutz ist Politologe, selbstständig und Blogger. Er arbeitet seit einigen Jahren in der internationalen Entwicklungszusammenarbeit. Seine Schwerpunkte sind das Internet, Wissensmanagement und Netzwerke für sozialen Wandel. Nach einigen Jahren im Nahen Osten verarbeitet er sein Fernweh in diesem Blog.
Franz Kollege ist Wirtschaftsjournalist. Er lebt im Nahen Osten und reist durch Asien.
Über die Blogger:
Christian Kreutz ist Politologe, selbstständig und Blogger. Er arbeitet seit einigen Jahren in der internationalen Entwicklungszusammenarbeit. Seine Schwerpunkte sind das Internet, Wissensmanagement und Netzwerke für sozialen Wandel. Nach einigen Jahren im Nahen Osten verarbeitet er sein Fernweh in diesem Blog.
Franz Kollege ist Wirtschaftsjournalist. Er lebt im Nahen Osten und reist durch Asien.
Dienstag, 26. Mai 2009
Meteoropathie
-cp- Wie schön, dass es für viele Begriffe auch noch einen Fachbegriff gibt. Das macht's gleich besser. Stichwort: Wetterfühligkeit. Mehr zum Thema gibt es auf Wikipedia und auf Gesundheit.de.
Mittwoch, 29. April 2009
Wikipedia und die Grenzen des Verlinkens
-sv- Kurios, wenn auch wenig überraschend:
1. Man gebe den Begriff "Leutseligkeit" bei Wikipedia ein
2. Man lese: "Als Leutseligkeit bezeichnet man das gemütvolle, auch joviale Verhalten von hochgestellten Personen gegenüber Untergebenen."
3. OK: ein Klick auf das unterlegte "joviale"
4. "Die Jovialität (vom römischen Gott Jupiter), auch Leutseligkeit, beschreibt ein sich wohlwollend herablassendes, leutseliges, wohlgelauntes, gönnerhaftes (joviales) Verhalten."
5. Jetzt der Klick auf "Leutseligkeit" oder "leutseliges"
usw. usw.
1. Man gebe den Begriff "Leutseligkeit" bei Wikipedia ein
2. Man lese: "Als Leutseligkeit bezeichnet man das gemütvolle, auch joviale Verhalten von hochgestellten Personen gegenüber Untergebenen."
3. OK: ein Klick auf das unterlegte "joviale"
4. "Die Jovialität (vom römischen Gott Jupiter), auch Leutseligkeit, beschreibt ein sich wohlwollend herablassendes, leutseliges, wohlgelauntes, gönnerhaftes (joviales) Verhalten."
5. Jetzt der Klick auf "Leutseligkeit" oder "leutseliges"
usw. usw.
Donnerstag, 2. April 2009
Amazon greift an!
-sv- Ab sofort gibt es bei amazon auch MP3´s zum Download. Als Einstieg gibt´s dutzende Alben für 4,89 €, u.a. auch Neuerscheinungen. Ob itunes zittern muss? Man wird sehen...
Freitag, 6. März 2009
Wenn der Delinquent queruliert
-cp- Wenn ein 14-jähriger Delinquent auch noch queruliert, dann ist das Maß voll. Eindeutig! [Westfälische Nachrichten]
Freitag, 13. Februar 2009
Wie man einen guten Nachruf schreibt...
-sg- (über die Person Kurt Demmler) ... kann man hier lesen.
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