-cp- Als 1996 der erste Teil von Toy Story in die deutschen Kinos kam, bedeutete Animation vor allem Zeichentrick. Doch dieser Film war der erste, der vollständig am Computer entstanden ist. Die Optik war etwas glatter und räumlicher und verlangte vom Zuschauer eine Umstellung der Sehgewohnheiten. Diese ist mittlerweile (2010) erfolgt, und man kann sagen, dass die Computeranimation den klassischen Zeichentrickfilm zum Großteil vom Markt verdrängt hat. Leider! Denn meines Erachtens macht die Computeranimation Zeichentrick nicht überflüssig.
Aber zum Inhalt: Der Film baut auf der kindlichen Vorstellung auf, dass Spielzeuge ein Eigenleben haben, sobald Kinder den Raum verlassen. Es geht um den Cowboy Woody, der eifersüchtig ist. Seit sein Besitzer ein neues Spielzeug, den Astronauten Buzz Lightyear, hat, ist Woody nicht mehr Lieblingsspielzeug. Als er versucht, Buzz beiseite zu drängen, fällt dieser aus dem Fenster, und Woody muss eine abenteuerliche Rettung durchführen, um das Vertrauen der anderen Spielzeuge zurück zu gewinnen.
Pixars "Toy Story" wartet mit den klassischen Disney-Tugenden auf: Es ist ein bunter Film mit Tempo und viel Humor, mit verschrobenen und gleichzeitig liebenswerten Charakteren, mit spannenden und anrührenden Momenten und vor allem mit einer Erzählweise, die Kinder und Erwachsene anspricht. Es geht um Abenteuer, Freundschaft und Vertrauen. Dieser erste computeranimierte Langfilm hat trotz der deutlichen Weiterentwicklung der Technik nichts von seinem Charme verloren, und das liegt meines Erachtens an dem großartigen Inhalt, denn die Technik allein macht noch lange keinen guten Film.
PS: Im Zusammenhang mit diesem Film bietet sich das Eröffnungsstück als musikalische Antwort zu Steves Clip des Tages an.
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Freitag, 9. Juli 2010
Donnerstag, 11. März 2010
Ratatouille
-cp- Remy ist anders als andere Ratten: Für ihn ist Essen mehr als Ernährung, nämlich eine Kunstform. Damit teilt er die Philosophie des verstorbenen (menschlichen) Meisterkochs Gusteau. Als Remy in Paris zufällig Gusteaus Restaurant entdeckt, in dem mittlerweile ein fieser Chefkoch die Küche leitet und ein etwas tollpatschiger Tellerwäscher versucht, irgendwie Fuß zu fassen, ist seine Zeit gekommen. Er will sich heimlich und auf ungewöhnlichen Wegen als Koch versuchen. ...
"Ratatouille" führt eine Tradition fort, die seit langem bei Pixar und Disney gelebt wird: Es ist auf der einen Seite ein Kinderfilm, in dem es jede Menge Spaß und Abenteuer gibt. Auf der anderen Seite aber ist es ein Film für Erwachsene, der hintergründigen Humor bietet und durchaus auch zum Nachdenken anregt. Diese beiden Seiten des Films sind perfekt aufeinander abgestimmt, ohne sich gegenseitig zu stören. "Ratatouille" ist nicht nur grandiose Familienunterhaltung, sondern setzt auch neue Maßstäbe in Sachen Tricktechnik. Die Animation sucht ihres Gleichen. Da sieht man die Dächer von Paris und Straßencafés beinahe fotorealistisch, aber auch eine Horde Ratten mit bis ins kleinsten Detail gestalteten Fell-Animationen. Nicht nur die Details der Animation sind bis ins Kleinste ausgeklügelt, sondern auch die der Geschichte, was sich zum Beispiel in der Hierarchie innerhalb der Küche zeigt. Aber mehr noch: Der Film bietet auch Drehbuchkunst in Vollendung, denn die Art und Weise, wie in einer Schlüsselszene eine Rückblende eingesetzt wird, hat man im Kino lange nicht gesehen. Da wird aus dem Nichts das verschlossene Innere einer Figur geöffnet und fördert große Emotionen zu Tage. An diese und andere Szenen wird man noch lange zurück denken.
Fazit: "Ratatouille" ist große Filmkunst, ein Animationsmeisterwerk, das seines gleichen sucht, und ein modernes Märchen für die ganze Familie.
"Ratatouille" führt eine Tradition fort, die seit langem bei Pixar und Disney gelebt wird: Es ist auf der einen Seite ein Kinderfilm, in dem es jede Menge Spaß und Abenteuer gibt. Auf der anderen Seite aber ist es ein Film für Erwachsene, der hintergründigen Humor bietet und durchaus auch zum Nachdenken anregt. Diese beiden Seiten des Films sind perfekt aufeinander abgestimmt, ohne sich gegenseitig zu stören. "Ratatouille" ist nicht nur grandiose Familienunterhaltung, sondern setzt auch neue Maßstäbe in Sachen Tricktechnik. Die Animation sucht ihres Gleichen. Da sieht man die Dächer von Paris und Straßencafés beinahe fotorealistisch, aber auch eine Horde Ratten mit bis ins kleinsten Detail gestalteten Fell-Animationen. Nicht nur die Details der Animation sind bis ins Kleinste ausgeklügelt, sondern auch die der Geschichte, was sich zum Beispiel in der Hierarchie innerhalb der Küche zeigt. Aber mehr noch: Der Film bietet auch Drehbuchkunst in Vollendung, denn die Art und Weise, wie in einer Schlüsselszene eine Rückblende eingesetzt wird, hat man im Kino lange nicht gesehen. Da wird aus dem Nichts das verschlossene Innere einer Figur geöffnet und fördert große Emotionen zu Tage. An diese und andere Szenen wird man noch lange zurück denken.
Fazit: "Ratatouille" ist große Filmkunst, ein Animationsmeisterwerk, das seines gleichen sucht, und ein modernes Märchen für die ganze Familie.
Dienstag, 9. März 2010
Coraline
-cp- Coraline ist ein etwa zehn Jahre altes Mädchen. Gemeinsam mit ihren Eltern zieht sie in ein altes Haus, das abseits von Dorf und Stadt irgendwo in der Einöde liegt. Coralines Eltern haben wenig Zeit für ihre Tochter, denn als Autoren arbeiten sie mit Hochdruck an einem neuen Buch. So sucht das Mädchen nach einer Beschäftigung. Bei den anderen Hausbewohnern, die sehr exzentrisch und überaus merkwürdig sind, findet sie wenig Anknüpfungspunkte. Aber das Haus selbst ist recht spannend, und Coraline findet eine verschlossene Tür, die ihr Interesse weckt. Dahinter scheint zunächst nur eine Mauer zu sein. Doch nachts findet das Mädchen einen Tunnel, der sie in eine Art Parallelwelt führt, und zwar zunächst mal in eine Parallelwohnung, die genau so ist wie die, aus der sie gekommen ist. Nur fröhlicher und bunter. Die (Parallel-)Eltern haben bessere Laune und Zeit für Coraline. Merkwürdig nur, dass sie Knöpfe vor ihre Augen genäht haben. Nach und nach bröckelt die Fassade der heilen Welt, und Coraline steckt mitten in einem Gruselmärchen.
Der Film ist eine Adaption des erfolgreichen Kinderbuchs von Neil Gaiman. Regisseur Henry Selick („Nightmare before Christmas”) gelingt es einmal mehr, mit traditioneller Stop-Motion-Technik einen faszinierenden Animationsfilm zu schaffen, der wunderbare und detailreiche Bilder zu einem einzigartigen Gesamtkunstwerk zusammenfügt. Auch in Zeiten, in denen die Computertechnik den Animationsfilm immer mehr beherrscht, kann Selik mit seiner scheinbar veralteten Technik locker mithalten. Einziges Manko des Films ist, dass die schrägen Charaktere und das leicht Irreale und Skurrile der Geschichte den Zuschauer sehr auf Distanz halten. Der Kopf staunt, aber das Herz fiebert nicht mit. Dennoch ist der Film in seiner Art überragend und unbedingt sehenswert.
Der Film ist eine Adaption des erfolgreichen Kinderbuchs von Neil Gaiman. Regisseur Henry Selick („Nightmare before Christmas”) gelingt es einmal mehr, mit traditioneller Stop-Motion-Technik einen faszinierenden Animationsfilm zu schaffen, der wunderbare und detailreiche Bilder zu einem einzigartigen Gesamtkunstwerk zusammenfügt. Auch in Zeiten, in denen die Computertechnik den Animationsfilm immer mehr beherrscht, kann Selik mit seiner scheinbar veralteten Technik locker mithalten. Einziges Manko des Films ist, dass die schrägen Charaktere und das leicht Irreale und Skurrile der Geschichte den Zuschauer sehr auf Distanz halten. Der Kopf staunt, aber das Herz fiebert nicht mit. Dennoch ist der Film in seiner Art überragend und unbedingt sehenswert.
Samstag, 27. Februar 2010
Oben
-cp- Den Trailer zu "Oben" fand ich nicht besonders ansprechend. Es sah ganz nett aus, und das durch viele kleine Luftballons fliegende Haus wirkte auch ganz drollig, aber mir fehlte die Vorstellung, worum es in diesem Film wohl genau gehen würde. Der Film war dann eine große und sehr positive Überraschung. Gerade der Anfang, der das Leben des alten Mannes (von der Kindheit bis zum Abflug) schildert, ist eine Meisterleistung: da werden Schlüsselmomente in einfachen Szenen und Bildern zu einer intensiven Collage verwoben, die dem erwachsenen Zuschauer ans Herz geht, und die dem Kind eine Identifikation mit dem alten Mann ermöglicht. Auch wenn die Botschaft im Grunde schlicht ist (auch ein alter Mann war einmal ein Kind), so habe ich sie selten auf so anrührende Weise filmisch umgesetzt gesehen. Es ist, ohne das Lob zu hochtrabend gestalten zu wollen, ein Film, der durch diese grandiose Eröffnungssequenz auch einen spannenden Beitrag zur Kommunikation zwischen Enkeln und Großeltern leisten kann.
Der weitere Verlauf des Films ist ein klassisches Abenteuer, das mit Spannung, Spaß und (wie so oft) abgedrehten Randfiguren großartige Unterhaltung für die ganze Familie bietet. Ein lohnenswerter Filmspaß für Freunde des Animationsfilms, den man sicherlich auch öfter schauen kann. Es ist schon schön, dass sich Pixar nicht in der Tricktechnik verliert und optisch komplex gestaltete Gag-Feuerwerke produziert, sondern dass auch auf die Geschichten Wert gelegt wird. So haben sie nach "Ratatouille" und "WALL·E" nun das dritte kleine Meisterwerk in Folge abgeliefert.
Zur DVD: Besonders interessant ist es, sich auch die Dokumentation über die Reise der Filmcrew anzuschauen. Um für die Darstellung des Handlungsortes zu recherchieren, haben sie sich auf zwei dieser sonderbaren Berge Südamerikas begeben. Darüber hinaus bietet die DVD noch einen Kurzfilm über Klapperstörche und Wolken, der neben "Presto" (aus der "WALL·E"-DVD) Pixars komplette Kurzfilm Collection ergänzt.
Der weitere Verlauf des Films ist ein klassisches Abenteuer, das mit Spannung, Spaß und (wie so oft) abgedrehten Randfiguren großartige Unterhaltung für die ganze Familie bietet. Ein lohnenswerter Filmspaß für Freunde des Animationsfilms, den man sicherlich auch öfter schauen kann. Es ist schon schön, dass sich Pixar nicht in der Tricktechnik verliert und optisch komplex gestaltete Gag-Feuerwerke produziert, sondern dass auch auf die Geschichten Wert gelegt wird. So haben sie nach "Ratatouille" und "WALL·E" nun das dritte kleine Meisterwerk in Folge abgeliefert.
Zur DVD: Besonders interessant ist es, sich auch die Dokumentation über die Reise der Filmcrew anzuschauen. Um für die Darstellung des Handlungsortes zu recherchieren, haben sie sich auf zwei dieser sonderbaren Berge Südamerikas begeben. Darüber hinaus bietet die DVD noch einen Kurzfilm über Klapperstörche und Wolken, der neben "Presto" (aus der "WALL·E"-DVD) Pixars komplette Kurzfilm Collection ergänzt.
Samstag, 27. Dezember 2008
3D-Filme
-cp- Ergänzend zu den 3D-Filmen von Pixar und Dreamworks gibt es noch einige andere, die erwähnenswert (und im Fall von "Ice Age" sogar recht erfolgreich) sind. Mit "Himmel und Huhn" und "Tierisch wild" hat Disney zwischendurch sogar Pixar-unabhängige 3D-Filme produziert. Bald erwartet uns von Disney "Bolt - Ein Hund für alle Fälle", der bereits massiv beworben wird. Da es auch einiges an kleinen Filmen gibt, ist es nahezu unmöglich, eine vollständige Liste zu erstellen. Im Folgenden nun der Versuch einer möglichst vollständigen Liste, die sogar Bullys peinlichen Versuch beinhaltet. Dass man auch außerhalb von Pixar und Dreamworks Achtungserfolge zu erzielen imstande ist, beweisen der kommerzielle Erfolg von "Ice Age" (20th Century Fox) und der Oscar für "Happy Feet" (Warner Brothers). Dennoch sind auch nach meiner laienhaften Meinung Pixar und Dreamworks eine Klasse für sich.
Freitag, 26. Dezember 2008
DreamWorks Animation vs. Pixar/Disney
-sg- Einziger ernstzunehmender Konkurrent von Disney/Pixar ist seit 1998 das Studio DreamWorks Animation, das mit seinen Animationsfilmen auch gegenwärtig große Erfolge feiert. Die Animationsfilme in umgekehrter Reihenfolge (seit 2004 nur noch computeranimierte Filme):
2008 Kung Fu Panda, Madagascar 2
2007 Shrek der Dritte, Bee Movie - Das Honigkomplott
2006 Ab durch die Hecke, Flutsch und weg
2005 Madagascar
2004 Große Haie – Kleine Fische, Shrek 2
2003 Sinbad (2D)
2002 Spirit – Der wilde Mustang (2D)
2001 Shrek, Der Weg nach El Dorado (2D)
2000 Joseph - König der Träume (2D)
1998 Antz, Der Prinz von Ägypten (2D)
1 Shrek 2 (DreamWorks)
2 Findet Nemo (Pixar/Disney)
3 Shrek der Dritte (DreamWorks)
4 Shrek (DreamWorks)
5 Die Unglaublichen (Pixar/Disney)
6 Monsters AG (Pixar/Disney)
7 Toy Story 2 (Pixar/Disney)
8 Cars (Pixar/Disney)
9 WALL-E (Pixar/Disney)
10 Kung Fu Panda (DreamWorks)
11 Ratatouille (Pixar/Disney)
Auf Platz 12 folgt mit "Happy feet" eine Warner Brothers-Produktion.
2008 Kung Fu Panda, Madagascar 2
2007 Shrek der Dritte, Bee Movie - Das Honigkomplott
2006 Ab durch die Hecke, Flutsch und weg
2005 Madagascar
2004 Große Haie – Kleine Fische, Shrek 2
2003 Sinbad (2D)
2002 Spirit – Der wilde Mustang (2D)
2001 Shrek, Der Weg nach El Dorado (2D)
2000 Joseph - König der Träume (2D)
1998 Antz, Der Prinz von Ägypten (2D)
1 Shrek 2 (DreamWorks)
2 Findet Nemo (Pixar/Disney)
3 Shrek der Dritte (DreamWorks)
4 Shrek (DreamWorks)
5 Die Unglaublichen (Pixar/Disney)
6 Monsters AG (Pixar/Disney)
7 Toy Story 2 (Pixar/Disney)
8 Cars (Pixar/Disney)
9 WALL-E (Pixar/Disney)
10 Kung Fu Panda (DreamWorks)
11 Ratatouille (Pixar/Disney)
Auf Platz 12 folgt mit "Happy feet" eine Warner Brothers-Produktion.
Pixar und Disney
-sg- Das bereits in den 80er-Jahren u.a. von Steve Jobs aufgebaute Studio "Pixar Animation" erstellte ab 1991 in Zusammenarbeit mit den Walt Disney Studios sechs computeranimierte Trickfilme; 2006 übernahm Disney Pixar komplett:
- Toy Story (1995)
- Das große Krabbeln (1998)
- Toy Story 2 (1999)
- Die Monster AG (2001)
- Findet Nemo (2003)
- Die Unglaublichen (2004)
- Cars (2006)
- Ratatouille (2007)
- WALL-E – Der Letzte räumt die Erde auf (2008)
Zudem produzierte Disney ohne Pixar drei computeranimierte Filme in der Meisterwerke-Reihe: Himmel und Huhn (2005), Triff die Robinsons (2007) und Bolt (2008). Parallel zu den computeranimierten Filmen entstanden in der Meisterwerke-Reihe bis 2004 auch traditionelle 2-D-Filme, die allerdings weit weniger erfolgreich waren als die comupteranimierten:
- Fantasia 2000 (1999/2000)
- Ein Königreich für ein Lama (2001)
- Atlantis – Das Geheimnis der verlorenen Stadt (2001)
- Lilo & Stitch (2002)
- Der Schatzplanet (2002)
- Bärenbrüder (2002)
- Die Kühe sind los (2004)
Für 2009 ist der Film "Die Prinzessin und der Frosch" angekündigt, der der erste 2-D-Film seit 2004 sein wird. Eine komplette Rückkehr zum klassischen Animationsfilm wird dies allerdings wohl nicht bedeuten, denn schon 2010 kommt mit "Rapunzel" ein weiterer computeranimierter Film der Disney-Studios in die Kinos.
- Toy Story (1995)
- Das große Krabbeln (1998)
- Toy Story 2 (1999)
- Die Monster AG (2001)
- Findet Nemo (2003)
- Die Unglaublichen (2004)
- Cars (2006)
- Ratatouille (2007)
- WALL-E – Der Letzte räumt die Erde auf (2008)
Zudem produzierte Disney ohne Pixar drei computeranimierte Filme in der Meisterwerke-Reihe: Himmel und Huhn (2005), Triff die Robinsons (2007) und Bolt (2008). Parallel zu den computeranimierten Filmen entstanden in der Meisterwerke-Reihe bis 2004 auch traditionelle 2-D-Filme, die allerdings weit weniger erfolgreich waren als die comupteranimierten:
- Fantasia 2000 (1999/2000)
- Ein Königreich für ein Lama (2001)
- Atlantis – Das Geheimnis der verlorenen Stadt (2001)
- Lilo & Stitch (2002)
- Der Schatzplanet (2002)
- Bärenbrüder (2002)
- Die Kühe sind los (2004)
Für 2009 ist der Film "Die Prinzessin und der Frosch" angekündigt, der der erste 2-D-Film seit 2004 sein wird. Eine komplette Rückkehr zum klassischen Animationsfilm wird dies allerdings wohl nicht bedeuten, denn schon 2010 kommt mit "Rapunzel" ein weiterer computeranimierter Film der Disney-Studios in die Kinos.
Donnerstag, 25. Dezember 2008
Disney und die Märchen
-sg- Denke ich an Disney-Animationsfilme, fallen mir meist zuerst die Märchenadaptionen ein und irgendwie hatte ich immer das Gefühl, Disney hätte sich zumindest zu einem Drittel seiner abendfüllenden Animationsfilme auf Märchenstoffe bezogen. Doch weit gefehlt! Von bisher 47 Filmen, die vom Konzern selbst zur "Meisterwerke"-Reihe gezählt werden, sind lediglich 6 (!) Märchenadaptionen. Zwei weitere sind für 2009 und 2010 in Vorbereitung:
- 1937 Schneewittchen und die sieben Zwerge aka Schneewittchen (Märchensammlung der Brüder Grimm)
- 1950 Cinderella aka Aschenputtel (Märchensammlung Charles Perrault)
- 1959 Dornröschen (Märchensammlung Charles Perrault)
- 1989 Arielle, die Meerjungfrau aka Die kleine Meerjungfrau (Hans Christian Andersen)
- 1991 Die Schöne und das Biest (Volksmärchen aus Frankreich)
- 1992 Aladdin aka Aladin und die Wunderlampe (Märchen aus 1001 Nacht)
- 2009 Die Prinzessin und der Frosch aka Die Froschprinzessin (russisches Märchen)
- 2010 Rapunzel (Märchensammlung der Gebrüder Grimm)
Neben den genannten Märchenadaptionen verließ Disney sich sehr oft auf die Qualität der sogenannten "Klassiker der Kinder- und Jugendliteratur": Peter Pan, Alice im Wunderland, Pinocchio, Das Dschungelbuch, Oliver & Co., Der Schatzplanet, Tarzan und Winnie Puuh.
Hinzu kommen Adaptionen von zumindest in Deutschland weniger bekannten Büchern: Dumbo, Bambi, 101 Dalmatiner, Die Hexe und der Zauberer, Robin Hood, Bernhard und Bianca, Cap und Capper, Taran und der Zauberkessel, Basil, der große Mäusedetektiv, Der Glöckner von Notre Dame, Mulan sowie Triff die Robinsons.
- 1937 Schneewittchen und die sieben Zwerge aka Schneewittchen (Märchensammlung der Brüder Grimm)
- 1950 Cinderella aka Aschenputtel (Märchensammlung Charles Perrault)
- 1959 Dornröschen (Märchensammlung Charles Perrault)
- 1989 Arielle, die Meerjungfrau aka Die kleine Meerjungfrau (Hans Christian Andersen)
- 1991 Die Schöne und das Biest (Volksmärchen aus Frankreich)
- 1992 Aladdin aka Aladin und die Wunderlampe (Märchen aus 1001 Nacht)
- 2009 Die Prinzessin und der Frosch aka Die Froschprinzessin (russisches Märchen)
- 2010 Rapunzel (Märchensammlung der Gebrüder Grimm)
Neben den genannten Märchenadaptionen verließ Disney sich sehr oft auf die Qualität der sogenannten "Klassiker der Kinder- und Jugendliteratur": Peter Pan, Alice im Wunderland, Pinocchio, Das Dschungelbuch, Oliver & Co., Der Schatzplanet, Tarzan und Winnie Puuh.
Hinzu kommen Adaptionen von zumindest in Deutschland weniger bekannten Büchern: Dumbo, Bambi, 101 Dalmatiner, Die Hexe und der Zauberer, Robin Hood, Bernhard und Bianca, Cap und Capper, Taran und der Zauberkessel, Basil, der große Mäusedetektiv, Der Glöckner von Notre Dame, Mulan sowie Triff die Robinsons.
Mittwoch, 24. Dezember 2008
1989 - 1999: die große Zeit der Disney-Musical-Animationsfilme
-sg- Schon immer wurde in Disney-Animationsfilmen viel gesungen, man erinnere sich nur an das Hei-Ho der Zwerge im mehr als 70 Jahre alten ersten abendfüllenden Disney-Animationsfilm "Schneewittchen und die sieben Zwerge". Einen besonderen Höhepunkt der gefühligen und berührenden Musicals bildete jedoch die Zeit von 1989 bis 1999. In diese Zeit fallen sechs Filme, bei den der Komponist Alan Menken für die Musik verantwortlich war:
- 1989: Arielle, die Meerjungfrau (Oscar und Golden Globe u.a. für den besten Score)
- 1991: Die Schöne und das Biest (Oscar und Golden Globe u.a. für den besten Score)
- 1992: Aladdin (Oscar und Golden Globe u.a. für den besten Score)
- 1995: Pocahontas (Oscar u.a. für den besten Score, Golden Globe für den besten Song)
- 1996: Der Glöckner von Notre Dame (Oscar und Golden Globe-Nominierungen)
- 1997: Hercules (Oscar und Golden Globe-Nominierungen)
Für "Der König der Löwen" (1994) schrieben Hans Zimmer und Elton John die Musik (Oscar und Golden Globe u.a. für den besten Score) , für "Tarzan" (1999) Mark Mancina und Phil Collins (Oscar und Golden Globe für den besten Song) und für "Mulan" von 1998 Jerry Goldsmith (Oscar und Golden Globe-Nominierungen).
Außer in der Zeit der Sherman-Brüder (u.a. Peter Pan, 1953; Susi & Strolch, 1955; Dornröschen, 1959; 101 Dalmatiner, 1961; Das Dschnugelbuch, 1967; Aristocats, 1970) gab es wohl keinen durchgängigen Zeitraum in der Geschichte der Disney-Animationsfilme, die so fantastische Musik hervorgebracht hat.
- 1989: Arielle, die Meerjungfrau (Oscar und Golden Globe u.a. für den besten Score)
- 1991: Die Schöne und das Biest (Oscar und Golden Globe u.a. für den besten Score)
- 1992: Aladdin (Oscar und Golden Globe u.a. für den besten Score)
- 1995: Pocahontas (Oscar u.a. für den besten Score, Golden Globe für den besten Song)
- 1996: Der Glöckner von Notre Dame (Oscar und Golden Globe-Nominierungen)
- 1997: Hercules (Oscar und Golden Globe-Nominierungen)
Für "Der König der Löwen" (1994) schrieben Hans Zimmer und Elton John die Musik (Oscar und Golden Globe u.a. für den besten Score) , für "Tarzan" (1999) Mark Mancina und Phil Collins (Oscar und Golden Globe für den besten Song) und für "Mulan" von 1998 Jerry Goldsmith (Oscar und Golden Globe-Nominierungen).
Außer in der Zeit der Sherman-Brüder (u.a. Peter Pan, 1953; Susi & Strolch, 1955; Dornröschen, 1959; 101 Dalmatiner, 1961; Das Dschnugelbuch, 1967; Aristocats, 1970) gab es wohl keinen durchgängigen Zeitraum in der Geschichte der Disney-Animationsfilme, die so fantastische Musik hervorgebracht hat.
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