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Donnerstag, 2. Mai 2013
Margarete Barainsky: Seniorenliteratur
-cp- Margarete Barainsky stammt aus einer Musikerfamilie und hat auch selbst lange Musik gemacht, im Bereich klassischer Gesang. Seit einigen Jahren hat sie sich aber verstärkt der Literatur zugewandt und im Alter von 84 Jahren einen Roman veröffentlicht, der die Situation der Senioren in Deutschland an einer beispielhaften Geschichte reflektiert. Der Roman heißt Diese Alten!, ist beim BOD-Verlag erschienen und überall im Buchhandel erhältlich. Nun ist ihr zweiter Roman in Arbeit und soll noch vor dem Sommer erscheinen. Mehr über die Autorin ist auf ihrer Homepage zu erfahren: Margarete Barainsky - Seniorenliteratur.
Donnerstag, 29. November 2012
Der Löffel - mehr als nur ein Alltagsbegleiter
-cp- Beinahe täglich benutzen wir Löffel, zum Beispiel um Kaffee oder Tee damit umzurühren oder einen Pudding zu essen. Der Löffel ist ein permanenter Begleiter des Alltags, und meist nehmen wir ihn gar nicht mehr bewusst wahr. Wer kann schon sagen, wie der Löffel ausgesehen hat, der beim letzten Cafébesuch den servierten Cappuccino begleitet hat. Aber der Löffel taucht auch in unserer Sprache auf. Wir kennen die Ausdrücke "Mit einem goldenen Löffel im Mund geboren werden" oder auch "Den Löffel abgeben". Beide Redewendungen weisen auf etwas Existenzielles hin. So ist auch der Begriff "Löffelliste" in den letzten Jahren bekannt geworden. Ausgangspunkt war der Film Das Beste kommt zum Schluss. Zwei ältere kranke Herren schreiben "Löffellisten", auf denen sie festhalten, was sie noch erleben wollen, bevor sie "den Löffel abgeben müssen". Nicht nur als Redewendung, sondern tatsächlich spielt der Löffel noch in einem anderen Film eine große Rolle. In "Flucht von Alcatraz" bricht Clint Eastwood mit Hilfe diverser Löffel aus dem Gefängnis aus. Diesem Beispiel folgte 2010 eine Niederländerin (Artikel).
Das Buch Teelöffelmärchen befasst sich auf ganz andere Weise mit dem Thema "Löffel". Es beginnt mit einer an "Dornröschen" erinnernden Situation: Die Prinzessin wille alle Feen zum Tee einladen, doch ihr fehlt ein Silberlöffelchen, um die Tafel angemessen zu decken. Nun macht sich der Prinz auf den Weg ihr einen zu besorgen. - In weiteren Märchen des Buches taucht immer wieder der fehlende (einst aus dem Königsschloss gestohlene) Löffel auf: Ein Zauberer nutzt ihn, um einen Zaubertrank umzurühren, ein Räuber nimmt ihn als Bierlöffel und (in einem Rückblick) erfahren wir, wie dieser Löffel überhaupt hergestellt wurde. Augenzwinkernd leichte Märchen mit philosophischem Hintergrund. -- Weitere Löffelempfehlungen gibt es in der Löffelliste.
Das Buch Teelöffelmärchen befasst sich auf ganz andere Weise mit dem Thema "Löffel". Es beginnt mit einer an "Dornröschen" erinnernden Situation: Die Prinzessin wille alle Feen zum Tee einladen, doch ihr fehlt ein Silberlöffelchen, um die Tafel angemessen zu decken. Nun macht sich der Prinz auf den Weg ihr einen zu besorgen. - In weiteren Märchen des Buches taucht immer wieder der fehlende (einst aus dem Königsschloss gestohlene) Löffel auf: Ein Zauberer nutzt ihn, um einen Zaubertrank umzurühren, ein Räuber nimmt ihn als Bierlöffel und (in einem Rückblick) erfahren wir, wie dieser Löffel überhaupt hergestellt wurde. Augenzwinkernd leichte Märchen mit philosophischem Hintergrund. -- Weitere Löffelempfehlungen gibt es in der Löffelliste.
Sonntag, 1. Januar 2012
2012 - Ein paar mehr oder weniger wichtige Jubiläen
-cp- Das Tückische bei Jubiläen ist, dass es, je weiter die Geschichte voranschreitet, eine immer größere Auswahlgibt. Hier ein paar spannende Jahrestage, chronologisch rückwärts, die dieses Jahr an der Reihe sind. (Auf Geburts- und Todestage wird hier verzichtet.)
- Am 01.01.2002 wurde der Euro als Barwährung eingeführt. (10 Jahre Euro)
- Am 31.03.1987 erhielt der Film "Platoon" vier Oscars, unter anderem als bester Film. (25 Jahre Platoon-Oscars)
- Am 09.04.1962 erhielt der Film "West Side Story" zehn Oscars, unter anderem als bester Film. (50 Jahre West Side Story-Oscars)
- Am 17.06.1962 wurde bei der Fußball-WM 1962 in Chile Brasilien zum zweiten Mal Weltmeister.Im Finale schlugen sie die Tschechoslowakei mit 3:1. (50 Jahre WM 1962)
- Im Oktober 1962 befand sich die Welt am Rande eines (Atom-)Krieges der Supermächte USA und Sowjetunion. (50 Jahre Kubakrise)
- Am 15. April 1912 sank die Titanic, 1500 Menschen starben. (100 Jahre Titanic-Katastrophe) Am 14. Dezemer 1997 wurde James Camerons Film Titanic in den USA uraufgeführt, der später mit elf Oscars ausgezeichnet werden sollte. (15 Jahre Titanic-Film). Für dieses Jahr ist eine Wiederaufführung mit neuen 3D-Effekten geplant. Die Wiederaufführung soll auf den 6. April fallen, dem hundertsten Jahrestag des Auslaufens der Titanic.
- Am 13. August 1912 lernt Franz Kafka seine spätere Verlobte Felice Bauer kennen. Berühmt ist diese Beziehung wegen der Briefe. Das Paar war drei mal verlobt. Nach der dritten Entlobung heiratete Felice Bauer den Bankprokuristen Moritz Marasse. Die Familie siedelte in die Schweiz über und wanderte später in die USA aus. Hier kommt 1981 (21 Jahre nach ihrem Tod) ihr Urenkel Adam Green zur Welt. (100 Jahre Begegnung Kafka/Bauer)
- Am 04. Juli 1862 erzählte Lewis Carroll während einer Bootsfahrt auf der Themse den Schwestern Alice, Edith und Lorina Lidell eine Geschichte, die später unter dem Namen Alice im Wunderland veröffentlicht und berühmt werden sollte. (100 Jahre Alice im Wunderland-Idee).
- Im Jahr 1812 führte Napoleon seinen berühmten Russland-Feldzug und scheiterte. (200 Jahre Russland-Feldzug)
- Am 20.12.1812 erschien die Erstausgabe der "Kinder- und Hausmärchen" der Brüder Grimm. (200 Jahre Grimms Märchen)
- Am 17.09.1787 wird die Verfassung der Vereinigten Staaten von Amerika zu Papier gebracht und von George Washington, Benjamin Franklin und Alexander Hamilton unterschrieben. Alle drei sind heute als Portrait auf amerikanischen Dollar-Noten zu finden. Washington: 1 Dollar, Hamilton 10 Dollar, Franklin 100 Dollar. (225 Jahre Verfassung der USA)
- Am 01.11.1512 wird Michelangelos Deckengemälde in der Sixtinischen Kapelle enthüllt. Das bekannteste Fresko ist Die Erschaffung Adams. (500 Jahre Fresken der Sixtinischen Kapelle)
Samstag, 2. Juli 2011
Ausbildungsberufe 2010:
Das Aufeinandertreffen von Tradition und Moderne
-sv- In 329 Ausbildungsberufen [Quelle] haben im Spätsommer 2010 insgesamt 560.000 Auszubildende eine Ausbildung begonnen. [Quelle] Platz 1: Kaufmann/-frau im Einzelhandel mit fast 30.000 Auszubildenden. Es folgen weitere übliche Verdächtige: Verkäufer/-in, Bürokaufmann/-frau, Kfz-Mechatroniker/in, Industriekaufmann/-frau usw. usw.Interessant wird es, wenn man die Tabelle von hinten nach vorn liest. Denn hier finden sich Berufe wie Stricker*, Spielzeughersteller, Glasbläser, Bogenmacher, Silberschmied und Leuchtröhrenglasbläser - alle jeweils mit einem Auszubildenden belegt. An welcher Stelle der Bogenmacher wohl vor 100 Jahren lag?
Anhand der Betrachtung der Statistik der Ausbildungsberufe, lässt sich das Aufeinandertreffen von Tradition und Moderne auf jeden Fall schön betrachten. Wie auch im Gemälde „Gnom, Eisenbahn betrachtend“ von Carl Spitzweg.
*der Einfachheit halber ab hier nur noch die männliche Variante.
Dienstag, 31. Mai 2011
ICD-lit: Störungen der Sichtbarkeit
-cp- In Anlehnung an die ICD-10 sollen in Zukunft unregelmäßig "Krankheitsbilder" vorgestellt werden, die rein literarischer Natur sind. Es werden also keine wirklichen Erkrankungen oder Störungen vorgestellt, sondern nur solche, die ausschließlich in literarischen Werken (Film, Buch, Hörspiel, Theater) vorkommen. Daher der (nicht ganz ernst gemeinte) Überbegriff ICD-lit.
Heute ein Beitrag zu Störungen der Sichtbarkeit:
Entgegen der Störungen, die das Sehvermögen betreffen, und von Augenarzt und Optiker behandelt werden, bietet die Literatur auch "Störungen der Sichtbarkeit" an, d.h. Störungen, die das tatsächliche Aussehen insofern betreffen, dass andere den "Gestörten" nicht richtig sehen können. Hier die verschiedenen Erscheinungsformen:
Heute ein Beitrag zu Störungen der Sichtbarkeit:
Entgegen der Störungen, die das Sehvermögen betreffen, und von Augenarzt und Optiker behandelt werden, bietet die Literatur auch "Störungen der Sichtbarkeit" an, d.h. Störungen, die das tatsächliche Aussehen insofern betreffen, dass andere den "Gestörten" nicht richtig sehen können. Hier die verschiedenen Erscheinungsformen:
- Scheinriesigkeit: Ein von dieser Störung betroffener Mensch begegnet uns in Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer. Herr Turtur ist ein Mensch von "normaler" Körpergröße, sieht aber aus der Ferne aus wie ein Riese, was dazu führt, dass die Menschen (und die Halbdrachen) ihn meiden, weil sie Angst vor ihm haben.
- Unschärfe: In Woody Allens Film Harry außer sich spielt Robin Williams den Schauspieler Mel, der auf einmal ganz unscharf ist und von den Kameras nicht mehr scharf aufgenommen werden kann. Seine Familie muss sich durch das Tragen von Spezialbrillen auf seine Unschärfe einstellen.
- Durchsichtigkeit: In Paul Maars Bilderbuch Als Herr Martin durchsichtig wurde ist der Protagonist Herr Martin von diesem Störungsbild betroffen. Die Leute sehen auf einmal durch ihn hindurch.
- Schwersichtbarkeit: In dem Film Eine Insel namens Udo geht es um einen Mann, der im wahrsten Wortsinn schwer sichtbar ist, d.h. die Leute können ihn nur entdecken, wenn sie ganz genau hinsehen, er ist für sie beinahe unsichtbar.
Donnerstag, 5. Mai 2011
Die Kraft des Fernsehens oder
"Kulturindustrie ist überall"
-sv- Ich bin immer wieder erstaunt, wie sich die Ausstrahlung bestimmter Filme auf die Verkäufe von CDs und DVDs auswirkt. So lief gestern, am 4. Mai 2011, um 22:25 Uhr auf 3sat der Kinofilm Once. Und heute - nicht einmal 24 h später - ist der Soundtrack zum Film auf Platz 9 der amazon-Verkaufscharts geklettert (von Platz 245 am Tag zuvor) und das Album "The swell season" vom Komponisten des Soundtracks, Glen Hansard, auf Platz 68 von vormals 1.681. Unglaublich, oder? Und der Film lief mitten in der Woche auf 3sat! Hallo? Die DVD des Films ist dann auch gleich von Platz 721 auf Platz 89 hochgegangen. Irre.
Das legt die Vermutung nah, dass Filmstudios gezielt bei den Sendern für die Ausstrahlung von bestimmten Filmen zahlen, um den DVD-Verkauf anzukurbeln. So lassen sich die Verkäufe steigern, auch wenn es keinen Grund gibt, einen Schauspieler z.B. zu "Wetten, dass..." zu schicken.
Das ist Kulturindustrie de luxe - Kultur wird zur Ware, sogar auf nicht werbegetriebenen Sendern wie 3sat...
Das legt die Vermutung nah, dass Filmstudios gezielt bei den Sendern für die Ausstrahlung von bestimmten Filmen zahlen, um den DVD-Verkauf anzukurbeln. So lassen sich die Verkäufe steigern, auch wenn es keinen Grund gibt, einen Schauspieler z.B. zu "Wetten, dass..." zu schicken.
Das ist Kulturindustrie de luxe - Kultur wird zur Ware, sogar auf nicht werbegetriebenen Sendern wie 3sat...
Dienstag, 5. April 2011
David Hasselhoffs neue CD: Der Gipfel der Beliebigkeit
-sv- Auch wenn ich der festen Überzeugung bin, dass David Hasselhoff die Berliner Mauer zum Einsturz gebracht und so das Ende des kalten Krieges bewirkt hat, ich ihn also für einen großen Mann der deutschen und internationalen Geschichte halte. Und auch wenn er mit Baywatch eine der erfolgreichsten TV-Serien aller Zeiten kreiert hat. Musikalisch ist er - von o.g. Ausnahme-Performance an der Berlin Wall abgesehen - ein Totalausfall, auch wenn seine Fans, die er wohl vor allem in Deutschland hat, dies anders sehen werden. Den Gipfel der Beliebigkeit und des Ausverkaufs schafft er nun mit seinem neuen Album, dass A Real Good Feeling heißt und ein ebensolches beim Hörer wohl erzeugen soll. Die Songs scheinen allerdings so belanglos zu sein, dass er zeitgleich zwei Versionen veröffentlicht: die normale Ausführung und die - Achtung! - "Party-Version"! Beim kurzen Reinhören wird schnell klar, dass man a) eine Schlager-CD kauft, b) der Produzent bestraft werden sollte für die CD und c) die "Party" - wie einfallsreich - mit dem Untermischen von Ballermann-Beats und Zwischenrufen ("Hey! Hey!") entstehen soll. Autsch! Das klappt vielleicht bei Hörern, die inzwischen so alt sind wie Hasselhoff selbst, ansonsten ist es aber Folter und irgendwie sehr, sehr peinlich. Fazit: Setzen! Sechs!
Montag, 21. März 2011
Deutschland sucht das Rumpelstilzchen ...
-sv- ... titelt "Zeit online" heute und hält (frühe) Rückschau auf die Bundesliga-Saison. HoerSktech, der Märchenverlag hat sein Rumpelstilzchen, das sogar zurück schlägt, schon gefunden! Weitere Informationen gibt´s hier.
Sonntag, 30. Januar 2011
Bruce Willis in Haltern?
-cp- Wenn man mal schaut, was südlich von Haltern auf der Landkarte (am unteren Ende) angezeigt wird, kann man sehen, wie viel Unterschied ein einzelner Buchstabe machen kann. Also, nicht verwechseln: Die Hard und Die Haard.
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Montag, 20. Dezember 2010
Weihnachten: Schön, wenn es vorbei ist!
-sv- Es geht doch nichts über ein schönes Fazit am Ende einer Kritk - hier zum Film Meine Frau, unsere Kinder und ich:
"Meine Frau, unsere Kinder und ich passt perfekt zu Weihnachten. Wie das Familientreffen kann man den Film zwei Stunden lang ganz gut ertragen, ist dann aber auch froh, wenn es wieder vorbei ist."
P.S.: Der Film Dienst kommt übrigens zu einem ganz anderen Ergebnis [hier].
"Meine Frau, unsere Kinder und ich passt perfekt zu Weihnachten. Wie das Familientreffen kann man den Film zwei Stunden lang ganz gut ertragen, ist dann aber auch froh, wenn es wieder vorbei ist."
P.S.: Der Film Dienst kommt übrigens zu einem ganz anderen Ergebnis [hier].
Montag, 13. Dezember 2010
Weihnachtsmärchen, Weihrauch und Weihnachtszeit
-sv*- Die Heiligen Drei Könige aus dem Morgenland hatten bekanntlich die erlesensten Gaben der damaligen Zeit dabei: Gold, Myrrhe und Weihrauch. Den Wert von Gold schätzt man heute mehr denn je. Mit Myrrhe wurden damals Priester und Könige gesalbt. Und Weihrauch (Boswellia)? Das ist der schwere Duft, der anFeiertagen die Luft katholischer Kirchen erfüllt.
In der Kathedrale in Santiago de Compostela, dem Ziel des Jakobswegs, wird seit Jahrhunderten ein riesiges Weihrauchfass durch den Mittelgang geschwenkt. Mittelalterliche Pilger waren nach dem langen Fußweg durchgeschwitzt und voller Schmutz. In großen Massen in der Kathedrale versammelt, stellten sie nicht nur einen schweren Angriff auf den Geruchssinn dar, sondern auch die ideale Brutstätte für Parasiten und Krankheitserreger aller Art. Duften und desinfizieren war daher eine wichtige Aufgabe, die das orientalische Harz in den Kirchen erfüllen sollte. Denn das Harz des Weihrauchstrauches wurde und wird genutzt als aromatisches, entzündungshemmendes und desinfizierendes Räuchermittel.
Um das Harz des Weihrauchbaumes zu gewinnen, wird die Rinde angeritzt. Der getrocknete Pflanzensaft ergibt fast geruchlose Körner, erst beim Verbrennen oder Räuchern entsteht der Duft. Neben ätherischen Ölen und Gerbstoffen sind in diesem Harz auch Boswellia-Säuren enthalten, die Entzündungsreaktionen des Körpers stoppen. Es wirkt schmerzlindernd, entzündungshemmend und beruhigend. Weihrauch soll bei chronischen Gelenkentzündungen helfen, aber auch bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen sowie bei Bronchitis, Asthma bronchiale, Schuppenflechte und rheumatische Beschwerden. Es liegen allerdings bisher nur wenige Studien vor, die die Wirksamkeit von Weihrauch bei diesen Erkrankungen wissenschaftlich untermauern. In der Homöopathie wird Weihrauch bei Heiserkeit und Kratzen im Hals angewandt. Schon Hippokrates nutzte Weihrauch zur Wundreinigung, bei Verdauungsproblemen und bei Erkrankungen der Atemwege.
Völlig unbedenklich und garantiert die Weihnachtsstimmung fördernd, ist die CD "Charles Dickens' Weihnachtsmärchen" von Christian Peitz, die hier erhältlich ist und bei amazon.
*Quelle: "Deutsche Gesundheits-Korrespondenz" (dgk) Ausgabe Nr. 12 - Dezember 2010
Dienstag, 7. Dezember 2010
Nürnberg, Fürth und Lugabugien
-cp- Heute vor 175 Jahren (7. Dezember 1835) hatte die Adler ihre Jungernfahrt. Sie gilt als die erste deutsche Lokomotive, wobei man im Nachsatz erwähnen sollte, dass es schon vorher Modelle und Versuche gegeben hat, nur keine so erfolgreichen. Die erste Fahrt führte die Adler von Nürnberg nach Fürth und etablierte sie als Lokomotive, die dann sowohl im Personen- als auch im Güterverkehr eingesetzt wurde.
Eine andere Geschichte erzählt allerdings das Märchen "Der Prinz von Lugabugien" (Märchenbuch, Hörspiel-CD). Da wird nämlich behauptet, dass die Lokomotive erfunden wurde, weil ein Prinz seine geliebte Prinzessin ohne ein sicheres Reisemittel (also die Eisenbahn) nicht hätte ohne Gefahr für Leib und Leben besuchen können. Die erste Fahrt dieser Lokomotive, so heißt es in dem Märchen, führte von Lugabugien nach Lagubagien.
Eine andere Geschichte erzählt allerdings das Märchen "Der Prinz von Lugabugien" (Märchenbuch, Hörspiel-CD). Da wird nämlich behauptet, dass die Lokomotive erfunden wurde, weil ein Prinz seine geliebte Prinzessin ohne ein sicheres Reisemittel (also die Eisenbahn) nicht hätte ohne Gefahr für Leib und Leben besuchen können. Die erste Fahrt dieser Lokomotive, so heißt es in dem Märchen, führte von Lugabugien nach Lagubagien.
Freitag, 3. Dezember 2010
Ein Weihnachtsmärchen from outer space
-sv- Dieses Weihnachtsmärchen hat alles, was eine besinnliche Weihnacht ausmacht: Roboter, dunkle Herrscher, Osterhasen und viel Space. Star Wars lässt grüßen - aber hört selbst:
Dienstag, 30. November 2010
Paketdienste
-cp- Mittlerweile gibt es ja so einige Paketdienste, die durch die Lande reisen, um dem Empfänger seine bestellten Waren zu überbringen. Die Erfahrungen mit diesen verschiedenen Diensten könnten unterschiedlicher kaum sein. Äußern möchte ich mich an dieser Stelle zu drei Anbietern.
1. DHL: Die Errichtung der Packstationen hat den Service nach anfänglichen Schwierigkeiten echt verbessert. Meistens erfolgt die Zustellung innerhalb eines Werktages, und durch die Online-Sendungsverfolgung ist alles transparent. Wenn man persönlich nicht angetroffen wird, findet man einen Zettel im Briefkasten, der einem mitteilt, wo man sein Päckchen abholen kann (Packstation oder Postfiliale). Fazit: Wenn meine Waren mit DHL unterwegs sind, bin ich schon ziemlich beruhigt.
2. Hermes: Immer, wenn etwas per Hermes an mich versendet wird, ist der weitere Ablauf chaotisch. Auch die werfen, wenn sie einen nicht antreffen, was ja bei der arbeitenden Bevölkerung die Regel ist, ein Zettelchen in den Briefkasten. Auf dem steht dann, dass sie am nächsten Tag noch einmal kommen. Und wenn man dann auch arbeiten muss, bleibt einem nur eines: Eine kostenpflichtige Hotline anrufen und mitteilen, dass das Päckchen zur Abholung in einen Hermes-Shop gebracht werden soll. Diese Umstellung geht natürlich nicht innerhalb eines Tages, es dauert zwei oder drei. Und der Hermes-Shop entpuppt sich dann als schäbiger Kiosk, in dem zwischen Chipstüten und Schokolade Päckchen ganz offen im Regal liegen. Man freut sich, dass das eigene Paket nicht von irgendeinem Gesindel mitgenommen wurde, stellt aber nach Verlassen des Ladens fest, dass das Nikotinabhängigkeitsproblem des Kioskbetreibers einen olfaktorischen Einfluss auf das Paket und seinen Inhalt hatte. Pfui Teufel. Diese Hermes-Erfahrung ist leider kein Einzelfall.
3. DPD: Die Leute von DPD haben eine ziemlich gute Servive-Idee gehabt, nämlich folgende: Sie haben eine Internetadresse eingerichtet, die www.neuzustellung.de, und unter der kann man kostenlos eine alternative Adresse eingeben. Ich habe das neulich abends um 19 Uhr getan und am nächsten Tag um 9 Uhr mein Päckchen zur Arbeit geliefert bekommen. DPD ist also ebenfalls ziemlich empfehlenswert.
Man kann natürlich auch grundsätzlich alles zur Arbeit liefern lassen, wenn man aber nicht jeden Tag am Arbeitsort ist, sondern wegen Teilzeit, Außenterminen oder sonstigen Gründen nicht immer ganz genau absehen kann, wann man wo ist, kann man sich nur wünschen, nicht von Hermes beliefert zu werden. Präventivmaßnahme ist die Mitgliedschaft bei einer DHL Packstation, über die man mittlerweile auch versenden kann. Das Porto ist online bestell- und ausdruckbar, die Abrechnung ist über Paypal möglich. Und wenn etwas geliefert wird, erhält man keinen Abholschein, sondern eine SMS, und alles läuft ganz wunderbar unproblematisch.
1. DHL: Die Errichtung der Packstationen hat den Service nach anfänglichen Schwierigkeiten echt verbessert. Meistens erfolgt die Zustellung innerhalb eines Werktages, und durch die Online-Sendungsverfolgung ist alles transparent. Wenn man persönlich nicht angetroffen wird, findet man einen Zettel im Briefkasten, der einem mitteilt, wo man sein Päckchen abholen kann (Packstation oder Postfiliale). Fazit: Wenn meine Waren mit DHL unterwegs sind, bin ich schon ziemlich beruhigt.
2. Hermes: Immer, wenn etwas per Hermes an mich versendet wird, ist der weitere Ablauf chaotisch. Auch die werfen, wenn sie einen nicht antreffen, was ja bei der arbeitenden Bevölkerung die Regel ist, ein Zettelchen in den Briefkasten. Auf dem steht dann, dass sie am nächsten Tag noch einmal kommen. Und wenn man dann auch arbeiten muss, bleibt einem nur eines: Eine kostenpflichtige Hotline anrufen und mitteilen, dass das Päckchen zur Abholung in einen Hermes-Shop gebracht werden soll. Diese Umstellung geht natürlich nicht innerhalb eines Tages, es dauert zwei oder drei. Und der Hermes-Shop entpuppt sich dann als schäbiger Kiosk, in dem zwischen Chipstüten und Schokolade Päckchen ganz offen im Regal liegen. Man freut sich, dass das eigene Paket nicht von irgendeinem Gesindel mitgenommen wurde, stellt aber nach Verlassen des Ladens fest, dass das Nikotinabhängigkeitsproblem des Kioskbetreibers einen olfaktorischen Einfluss auf das Paket und seinen Inhalt hatte. Pfui Teufel. Diese Hermes-Erfahrung ist leider kein Einzelfall.
3. DPD: Die Leute von DPD haben eine ziemlich gute Servive-Idee gehabt, nämlich folgende: Sie haben eine Internetadresse eingerichtet, die www.neuzustellung.de, und unter der kann man kostenlos eine alternative Adresse eingeben. Ich habe das neulich abends um 19 Uhr getan und am nächsten Tag um 9 Uhr mein Päckchen zur Arbeit geliefert bekommen. DPD ist also ebenfalls ziemlich empfehlenswert.
Man kann natürlich auch grundsätzlich alles zur Arbeit liefern lassen, wenn man aber nicht jeden Tag am Arbeitsort ist, sondern wegen Teilzeit, Außenterminen oder sonstigen Gründen nicht immer ganz genau absehen kann, wann man wo ist, kann man sich nur wünschen, nicht von Hermes beliefert zu werden. Präventivmaßnahme ist die Mitgliedschaft bei einer DHL Packstation, über die man mittlerweile auch versenden kann. Das Porto ist online bestell- und ausdruckbar, die Abrechnung ist über Paypal möglich. Und wenn etwas geliefert wird, erhält man keinen Abholschein, sondern eine SMS, und alles läuft ganz wunderbar unproblematisch.
Freitag, 22. Oktober 2010
Thomas Szasz und Scientology
-sv- Mit entsetzen habe ich heute festgestellt, das der amerikanische emeritierte Prof. Dr. med. Thomas Szasz, dessen Werk "Schizophrenie. Das heilige Symbol der Psychiatrie." (1982) ich in meiner Dissertation zitiert habe, in Verbindung mit Scientology steht.
Scientology gründete im Jahre 1969 zusammen mit Szasz die "Citizens Commission on Human Rights" (CCHR), die sich nach eigenen Angaben "für die Menschenrechte in der Psychiatrie einsetzt" (hier die Selbstdarstellung der CCHR).
Szasz selbst bestreitet zwar, Mitglied bei Scientology zu sein bzw. die Ansichten der Gruppierung zu teilen, seine Zusammenarbeit mit Scientology sehe ich jedoch als äußerst kritisch und der Sache der psychisch Kranken wenig dienlich an. Aus meiner Sicht belastend kommt hinzu, dass Szasz auch 51 Jahre nach Gründung der CCHR kein Problem damit hat, dass sein Name im Zusammenhang mit einer Scientology-Organisation genannt wird - eine wirkliche Distanz zu angeblichen "Jugendsünden" sieht anders aus...
Scientology gründete im Jahre 1969 zusammen mit Szasz die "Citizens Commission on Human Rights" (CCHR), die sich nach eigenen Angaben "für die Menschenrechte in der Psychiatrie einsetzt" (hier die Selbstdarstellung der CCHR).
Szasz selbst bestreitet zwar, Mitglied bei Scientology zu sein bzw. die Ansichten der Gruppierung zu teilen, seine Zusammenarbeit mit Scientology sehe ich jedoch als äußerst kritisch und der Sache der psychisch Kranken wenig dienlich an. Aus meiner Sicht belastend kommt hinzu, dass Szasz auch 51 Jahre nach Gründung der CCHR kein Problem damit hat, dass sein Name im Zusammenhang mit einer Scientology-Organisation genannt wird - eine wirkliche Distanz zu angeblichen "Jugendsünden" sieht anders aus...
Donnerstag, 9. September 2010
Die bipolare (manisch-depressive) Störung
einem Kind erklärt
-sv- In sehr berührenden "Briefen aus dem Wolkenkuckucksheim" erklärt ein Vater seinem Sohn seine Erkrankung, die bipolare Störung. Zu lesen sind diese Briefe im aktuellen Zeit-Magazin und unter www.zeit.de [hier]. Lesenswert!
Wer mehr über die Erkrankung erfahren möchte, dem sei das Buch "Spielfilme über psychisch Kranke: Drama light oder Medium der Entstigmatisierung?" ans Herz gelegt [hier ansehen]. Hier wird die Darstellung der bipolaren Störung im Kinofilm der Gegenwart am Beispiel des Films "Mr. Jones" wissenschaftlich analysiert.
Wer mehr über die Erkrankung erfahren möchte, dem sei das Buch "Spielfilme über psychisch Kranke: Drama light oder Medium der Entstigmatisierung?" ans Herz gelegt [hier ansehen]. Hier wird die Darstellung der bipolaren Störung im Kinofilm der Gegenwart am Beispiel des Films "Mr. Jones" wissenschaftlich analysiert.
Freitag, 16. Juli 2010
Ölpest am Persischen Golf 1991:
Die vergessene Ölkatastrophe
-sv- Die ganze Welt redet derzeit von der Ölpest im Golf von Mexiko und in diesem Zusammenhang auch immer wieder von der Ölpest vor Alaska, die 1989 durch die Havarie des Öltankers Exxon Valdez ausgelöst wurde. Worüber man jedoch kaum etwas hört, ist die bisher größte Ölkatastrophe der Welt, die 1991 im Zuge des 2. Golfkriegs durch die irakische Armee ausgelöst wurde: die Ölpest am Persischen Golf. Damals wurden ca. 860.000 Tonnen Rohöl in den Persischen Golf geleitet: Zurück blieben fast 700 Kilometer verseuchte Küste. Der gesamte Gezeitenbereich war schwarz von Öl: Bis zu einem Kilometer weit hatte die Flut das klebrige Zeug in Buchten gedrückt, in Salzmarschen und Mangrovenwälder. Wohin es kam, tötete es Pflanzen und Tiere. Kaum etwas überlebte. Draußen im Meer starb das Plankton ab und auch sonst alles Leben in Oberflächennähe. Allerdings sank das Öl entgegen der Prognosen nicht ab. Deshalb blieben die wertvollen Riffe und Seegraswiesen weitgehend verschont [Quelle].
Im Golf von Mexiko sind bis zum heutigen Tag je nach Schätzung zwischen 340.000 und 580.000 Tonnen Rohöl ausgetreten - die Folgen dieser Katastrophe sind grausam und werden über Jahrzehnte grausam bleiben. Hier zwei Berichte zum Stand der Regeneration von Flora und Fauna am Persischen Golf: Bericht Deutschlandfunk, Bericht Universität Oldenburg.
Im Golf von Mexiko sind bis zum heutigen Tag je nach Schätzung zwischen 340.000 und 580.000 Tonnen Rohöl ausgetreten - die Folgen dieser Katastrophe sind grausam und werden über Jahrzehnte grausam bleiben. Hier zwei Berichte zum Stand der Regeneration von Flora und Fauna am Persischen Golf: Bericht Deutschlandfunk, Bericht Universität Oldenburg.
Mittwoch, 14. Juli 2010
Wie Dennis Wilson Sharon Tate tötete
-sv- Charles Manson, Anführer der Manson-Family, ordnete die Ermordung von Sharon Tate und ihren Freunden an - diese Tat wurde als "Tate-LaBianca-Morde" weltbekannt und mit ihr die Manson Family und Charles Manson selbst. Alle vier Täter sowie Charles Manson selbst (als Auftraggeber) wurden des Mordes am Ehepaar LaBianca und der Morde an Sharon Tate und ihren Freunden für schuldig befunden und zum Tode verurteilt. Nur eine Gesetzesänderung des Staates Kalifornien bewirkte, dass die Todesstrafe in eine lebenslange Freiheitsstrafe umgewandelt wurde, die drei der vier bis heute absitzen, ebenso wie Charles Manson (eine Mörderin ist bereits verstorben). Schaut man sich an, wie es zu den Morden kam, läuft es einem kalt den Rücken herunter:
P.S.: Im Spiegel liest sich der Anfang der Geschichte etwas anders: hier.
P.P.S.: Die Geschichte rund um die Morde ist in dem Buch "Helter Skelter" nachzulesen.
- 1968 nimmt Beach Boy Dennis Wilson zwei Anhalterinnen mit, ohne zu wissen, dass sie Mitglieder in Mansons Gruppe waren.
- Die Anhalterinnen machen Wilson mit Manson bekannt.
- Die gesamte Manson Family zieht bei Wilson ein und lebt bei ihm.
- Die Freundschaft geht so weit, dass Manson, der schon seit längerer Zeit Musik gemacht hatte, und Dennis anfangen, zusammen Lieder zu schreiben und Wilson ihm helfen will, im Musikgeschäft Fuß zu fassen.
- Seine beiden Brüder, Brian und Carl Wilson, produzieren mit Charles Manson ein Demoband (hier sind zwei Songs davon zu hören).
- Dennis machte Manson mit dem Produzenten Terry Melcher bekannt (übrigens der Sohn von Doris Day).
- Manson übergibt Melcher eben jenes Demoband und wird dafür von ihm verspottet.
- Manson ist verärgert und besucht Melcher des Öfteren in seinem Haus 10050 Cielo Drive.
- Als von Manson prophezeite Unruhen 1969 nicht einsetzen, behauptete er, man müsse „den dummen Schwarzen zeigen, wie man Weiße tötet“.
- Also gibt Charles Manson den Auftrag, in das ehemals von Melcher bewohnte Haus einzudringen und alle dort anwesenden Personen zu töten.
- Melcher wohnt aber nicht mehr dort, sondern die hochschwangere Schauspielerin Sharon Tate, die das Haus mit ihrem Ehemann Roman Polanski gemietet hatte.
- ...
P.S.: Im Spiegel liest sich der Anfang der Geschichte etwas anders: hier.
P.P.S.: Die Geschichte rund um die Morde ist in dem Buch "Helter Skelter" nachzulesen.
Sonntag, 9. Mai 2010
Berlin, 5. Mai 2010
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