- Gräfin - Die drei ??? und die rätselhaften Bilder (Folge 9)
- Mrs. Darnley - ... der Zauberspiegel (16)
- Mrs. Macomber - ... die Silbermine (26)
- Mrs. Peabody - ... der heimliche Hehler (37)
- Miss Melody - ... die Perlenvögel (39)
- Mrs Jones - ... das Labyrinth der Götter (91)
- Alruna - ... das Auge des Drachen (113)
Donnerstag, 4. November 2010
In memoriam: Gisela Trowe
-sv- War ich gestern beim Stöbern in der Welt der "Drei Fragezeichen" überrascht vom Tod von Aiga Rasch, so bin ich es heute über den Tod von Gisela Trowe. Auch ihr Name dürfte den meisten Menschen, die heute um die 40 sind, weniger bekannt sein als ihre Stimme. Sie war bei den drei ??? Sprecherin der ersten Stunde und hatte folgende Rollen:
Mittwoch, 3. November 2010
In memoriam: Aiga Rasch
-sv- Auch wenn dem Leser dieser Zeilen der Name Aiga Rasch nichts sagt, so wird er bestimmt mindestens eines ihrer Bilder kennen, denn sie hat zwanzig Jahre die Cover der Hörspiele von "Die drei ???" gestaltet (die der Bücher sogar noch länger) - von Folge 1, die 1979 erschien, bis 89, die 1999 erschien. Hier alle Cover im Überblick.
Soeben habe ich entdeckt, dass sie bereits am 24.12.2009 gestorben ist. Wer mehr über sie und ihre künstlerische Arbeit erfahren will, möge hier klicken.
Soeben habe ich entdeckt, dass sie bereits am 24.12.2009 gestorben ist. Wer mehr über sie und ihre künstlerische Arbeit erfahren will, möge hier klicken.
31 Jahre "Die drei ???" - Interview mit Oliver Rohrbeck
-sv- Am 12.10.1979 erschien die erste Folge von "Die drei ???": "...und der Super-Papagei". Anlässlich dieses Jubiläums sendete DRadio Wissen ein Interview mit Oliver Rohrbeck, der seit der ersten Folge den 1. Detektiv Justus Jonas spricht und einen Hintergrundbericht - hörenswert! Weitere Hintergrundinfos gibt es hier und hier.
Neues Album von Bruce Springsteen:
The Promise erscheint am 12. November 2010
-sv- Zu Beginn des Jahres 2009 habe ich an dieser Stelle das vierte Studioalbum von Bruce Springsteen - "Darkness on the edge of town" - besprochen und als eines seiner besten Alben bezeichnet - dabei bleibt es auch!
Nun veröffentlicht Springsteen mit "The Promise" am 12.11.2010 ein Doppelalbum, das 21 bis dato unveröffentlichte Aufnahmen enthält, die größtenteil während der "Darkness On The Edge Of Town"-Sessions Ende der 70iger Jahre entstanden sind. Das ist allerdings der Hammer, denn mir sind Springsteens Alben, die er zwischen 1973 und 1980 veröffentlicht hat, immernoch die liebsten. Aus dieser Zeit unveröffentlichtes Material zu hören, kann ich kaum erwarten!
Wem die 21 Songs an sich noch nicht genug sind, der kann die parallel erscheinende Deluxe-Ausgabe als Box-Set kaufen, die die Entstehungsgeschichte des Albums dokumentiert. Auf insgesamt drei CDs und drei DVDs/BluRays sind neben dem Album "The Promise" auch das erstmals remasterte Darkness-Album sowie insgesamt 6 Stunden Videomaterial mit ungesehenen Live-und Studioaufnahmen zu finden.
Bei solchen Sets stellt sich allerdings immer die Frage: Wann kann ich mir das alles anhören bzw. -schauen? Ich denke, ich werde die Do-CD kaufen, denn in erster Linie interessiert mich die Musik!
Nachtrag: Habe nun das oben angekündigte Album in der einfachen Version erworben und auch gehört. Um es kurz zu machen: Springsteen hätte den Murks lieber in den Archiven vergammeln lassen sollen. Auf CD eins findet sich mit Racing in the streets eine Variation des schon auf Darkness on the edge of town veröffentlichten Stücks, die den Höhepunkt des Albums bietet. Zweites und letztes Highlight von CD 1: Because the night in einer Studio-Version - allerdings hätten es die bisher veröffentlichten Live-Versionen auch getan. Auf CD 2 findet sich kein nennenswerter Höhepunkt. Als Fazit bleibt für beide CDs: uninspirierte, langweilige Melodien und naive Texte/Liebesschnulzen bestimmen das Geschehen. Mit diesem Album hat sich Springsteen keinen Gefallen getan, denn er demontiert den Mythos Darkness on the edge of town und seine eigenen Songwriterqualitäten. Denn wenn ich mutmaße, dass auch bei all seinen andern Alben derartige Outtakes übrig geblieben sind, dann sind seine z.T. naiven Texte keine Ausrutscher, sondern der Normalfall und alle textlichen Highlights seiner Karriere eher die Ausnahmen. Dass man ihn mal als "neuen Bob Dylan" bezeichnet hat, wirkt beim Hören dieses Albums und mit der Kenntnis der textlichen Fähigkeiten von Dylan wie ein einziger großer Witz. Sorry, Bruce...
Nun veröffentlicht Springsteen mit "The Promise" am 12.11.2010 ein Doppelalbum, das 21 bis dato unveröffentlichte Aufnahmen enthält, die größtenteil während der "Darkness On The Edge Of Town"-Sessions Ende der 70iger Jahre entstanden sind. Das ist allerdings der Hammer, denn mir sind Springsteens Alben, die er zwischen 1973 und 1980 veröffentlicht hat, immernoch die liebsten. Aus dieser Zeit unveröffentlichtes Material zu hören, kann ich kaum erwarten!
Wem die 21 Songs an sich noch nicht genug sind, der kann die parallel erscheinende Deluxe-Ausgabe als Box-Set kaufen, die die Entstehungsgeschichte des Albums dokumentiert. Auf insgesamt drei CDs und drei DVDs/BluRays sind neben dem Album "The Promise" auch das erstmals remasterte Darkness-Album sowie insgesamt 6 Stunden Videomaterial mit ungesehenen Live-und Studioaufnahmen zu finden.
Bei solchen Sets stellt sich allerdings immer die Frage: Wann kann ich mir das alles anhören bzw. -schauen? Ich denke, ich werde die Do-CD kaufen, denn in erster Linie interessiert mich die Musik!
Nachtrag: Habe nun das oben angekündigte Album in der einfachen Version erworben und auch gehört. Um es kurz zu machen: Springsteen hätte den Murks lieber in den Archiven vergammeln lassen sollen. Auf CD eins findet sich mit Racing in the streets eine Variation des schon auf Darkness on the edge of town veröffentlichten Stücks, die den Höhepunkt des Albums bietet. Zweites und letztes Highlight von CD 1: Because the night in einer Studio-Version - allerdings hätten es die bisher veröffentlichten Live-Versionen auch getan. Auf CD 2 findet sich kein nennenswerter Höhepunkt. Als Fazit bleibt für beide CDs: uninspirierte, langweilige Melodien und naive Texte/Liebesschnulzen bestimmen das Geschehen. Mit diesem Album hat sich Springsteen keinen Gefallen getan, denn er demontiert den Mythos Darkness on the edge of town und seine eigenen Songwriterqualitäten. Denn wenn ich mutmaße, dass auch bei all seinen andern Alben derartige Outtakes übrig geblieben sind, dann sind seine z.T. naiven Texte keine Ausrutscher, sondern der Normalfall und alle textlichen Highlights seiner Karriere eher die Ausnahmen. Dass man ihn mal als "neuen Bob Dylan" bezeichnet hat, wirkt beim Hören dieses Albums und mit der Kenntnis der textlichen Fähigkeiten von Dylan wie ein einziger großer Witz. Sorry, Bruce...
Der nächste bitte: Oldies spielen Oldies
-sv- Unfassbar! Wenn den Rock-Opas nichts mehr einfällt, dann wärmen sie alte Soße wieder auf und verkaufen das als Innovation. Ich zitiere die Begleittexte von amazon:
- "Es ist die Zeit des Rückblicks für Gordon Sumner alias Sting (Jahrgang 1951) gekommen [...]" Album "Symphonicities".
- "Auf Clapton, seinem 19. Soloalbum, erforscht der einzige Musiker, der gleich dreimal in die Rock and Roll Hame Of Fame aufgenommen worden ist, die ganze Bandbreite von Einflüssen, die ihm geholfen haben, sein musikalisches Ausdrucksvermögen zu finden. [...]" Musiker: Eric Clapton (Jahrgang 1945)
- "Was dabei herauskommt, wenn sich ein Star wie Elton John (Jahrgang 1947) auf seine alten Tage der eigenen musikalischen Anfänge samt Vorbildern und Wegbereitern entsinnt, lässt sich auf The Union bewundern."
- "Acht Jahre nach seinem letzten Album Testify begibt sich Phil Collins auf seinem neuen Longplayer auf eine ebenso kurzweilige wie unterhaltsame Zeitreise zurück in die sechziger Jahre." Album "Going back"
- "Neil Diamond (Jahrgang 1941) erfüllt sich mit Dreams einen langen Traum. Der Anfang 1941 in New York geborene Songwriter wollte schon immer Lieder covern, die für ihn persönlich zu den besten der Rock-Geschichte gehören." Album "Dreams"
- Fünf Jahre nach "All That I Am" veröffentlicht Musiklegende Carlos Santana (Jahrgang 1947) mit "Guitar Heaven: The Greatest Guitar Classics Of All Time" endlich wieder ein neues Studioalbum. Der Longplayer, der in bewährter Konstellation mit Clive Davis entstand, enthält Neu-Interpretationen zahlreicher legendärer Songs [...]."
Sonntag, 31. Oktober 2010
Von Petting nach Fucking sind es 37 Kilometer
-cp, sv- ...und der Weg führt über Tittmoning. Noch Fragen? Hier die detaillierte Route.
Dienstag, 26. Oktober 2010
Ärgerliches Halbwissen über Sting, Genesis und U2
-sv- Was ich schon immer dachte, bringt Jan Wigger auf "Spiegel Online" auf den Punkt:
Denn es ist nun mal so: Wer heute über Sting witzelt, kann die Police-LP "Synchronicity" nicht kennen, wer in U2 den Klassenfeind sieht, hat vielleicht die berühmten zwei, drei Monster-Alben und verstreute Radio-Singles, nicht aber "War" oder "October" besessen, wer Genesis verspottet, meint meist "Invisible Touch", "I Can't Dance" oder die Volkswagen-Tournee und hat von "In The Cage" oder "Mad Man Moon" noch nichts erfahren.
Danke! Vor allem für die Hinweise zu Genesis, die m.E. eine der bedeutendsten Prog-Rock-Bands aller Zeiten waren.
P.S.: In the cage ist von dem Album The Lamb Lies Down on Broadway (1974), Mad man moon von A Trick Of The Tail (1976)
Denn es ist nun mal so: Wer heute über Sting witzelt, kann die Police-LP "Synchronicity" nicht kennen, wer in U2 den Klassenfeind sieht, hat vielleicht die berühmten zwei, drei Monster-Alben und verstreute Radio-Singles, nicht aber "War" oder "October" besessen, wer Genesis verspottet, meint meist "Invisible Touch", "I Can't Dance" oder die Volkswagen-Tournee und hat von "In The Cage" oder "Mad Man Moon" noch nichts erfahren.
Danke! Vor allem für die Hinweise zu Genesis, die m.E. eine der bedeutendsten Prog-Rock-Bands aller Zeiten waren.
P.S.: In the cage ist von dem Album The Lamb Lies Down on Broadway (1974), Mad man moon von A Trick Of The Tail (1976)
Montag, 25. Oktober 2010
Karriereende:
Phil Collins leidet unter schwerer Nervenkrankheit
-sv- Phil Collins hat in einem Interview mit dem Rolling Stone gesagt, dass er derzeit mit einer "nerve damage" an seinen Händen zu kämpfen habe, die Schlagzeug spielen im Grunde unmöglich mache: "The first time I picked up the drum sticks after my neck surgery, they flew across the room because I couldn’t grip them. When I play, I’ve had to tape the sticks to my hand. It’s like wearing a condom. It’s very strange. It really cramps your style." Aber auch im Alltag hat Collins Probleme: "I can’t let go of the spoon or the knife when I eat, I can’t open a car door. I won’t get gruesome with you, but there’s a lot of things I can’t do. I’m left handed. I’m having an operation soon and there’s a good chance of it improving over time. My hands are way down to picking the order of that possibility." [Quelle]
Im Interview mit dem Magazin Reader's Digest (November-Ausgabe 2010) schloss Phil Collins eine Rückkehr auf die Bühne komplett aus: "Die Phil-Collins-Karriere ist vorbei", sagt der 59-Jährige, auch wenn er erst kürzlich das Album Going Back veröffentlicht habe. Collins erholt sich derzeit von einer schweren Operation an der Halswirbelsäule ("Ich bin okay - wenigstens geistig.") In dem Interview mit Reader's Digest räumt er allerdings ein, noch körperliche Probleme zu haben: "Im Moment kann ich kein Schlagzeug oder Piano spielen und bin auch nicht davon überzeugt, dass ich es je wieder können werde." Musik will er aber weiterhin machen: "Ich werde immer Songs schreiben und in meinem Heimstudio Demos aufnehmen". [Quelle] Sogar Selbstmordgedanken quälten Collins eine Zeit lang. [Quelle]
Die Probleme an den Händen haben Ihren Ursprung demnach scheinbar in der Halswirbelsäule. Collins dazu in einem früheren Interview: "My vertebrae [Rückenwirbel] have been crushing [zerquetscht] my spinal cord [Rückenmark] because of the position I drum in. It comes from years of playing." [Quelle].
Hier 99 Fragen an Phil Collins auf ZEIT ONLINE.
Im Interview mit dem Magazin Reader's Digest (November-Ausgabe 2010) schloss Phil Collins eine Rückkehr auf die Bühne komplett aus: "Die Phil-Collins-Karriere ist vorbei", sagt der 59-Jährige, auch wenn er erst kürzlich das Album Going Back veröffentlicht habe. Collins erholt sich derzeit von einer schweren Operation an der Halswirbelsäule ("Ich bin okay - wenigstens geistig.") In dem Interview mit Reader's Digest räumt er allerdings ein, noch körperliche Probleme zu haben: "Im Moment kann ich kein Schlagzeug oder Piano spielen und bin auch nicht davon überzeugt, dass ich es je wieder können werde." Musik will er aber weiterhin machen: "Ich werde immer Songs schreiben und in meinem Heimstudio Demos aufnehmen". [Quelle] Sogar Selbstmordgedanken quälten Collins eine Zeit lang. [Quelle]
Die Probleme an den Händen haben Ihren Ursprung demnach scheinbar in der Halswirbelsäule. Collins dazu in einem früheren Interview: "My vertebrae [Rückenwirbel] have been crushing [zerquetscht] my spinal cord [Rückenmark] because of the position I drum in. It comes from years of playing." [Quelle].
Hier 99 Fragen an Phil Collins auf ZEIT ONLINE.
Freitag, 22. Oktober 2010
Thomas Szasz und Scientology
-sv- Mit entsetzen habe ich heute festgestellt, das der amerikanische emeritierte Prof. Dr. med. Thomas Szasz, dessen Werk "Schizophrenie. Das heilige Symbol der Psychiatrie." (1982) ich in meiner Dissertation zitiert habe, in Verbindung mit Scientology steht.
Scientology gründete im Jahre 1969 zusammen mit Szasz die "Citizens Commission on Human Rights" (CCHR), die sich nach eigenen Angaben "für die Menschenrechte in der Psychiatrie einsetzt" (hier die Selbstdarstellung der CCHR).
Szasz selbst bestreitet zwar, Mitglied bei Scientology zu sein bzw. die Ansichten der Gruppierung zu teilen, seine Zusammenarbeit mit Scientology sehe ich jedoch als äußerst kritisch und der Sache der psychisch Kranken wenig dienlich an. Aus meiner Sicht belastend kommt hinzu, dass Szasz auch 51 Jahre nach Gründung der CCHR kein Problem damit hat, dass sein Name im Zusammenhang mit einer Scientology-Organisation genannt wird - eine wirkliche Distanz zu angeblichen "Jugendsünden" sieht anders aus...
Scientology gründete im Jahre 1969 zusammen mit Szasz die "Citizens Commission on Human Rights" (CCHR), die sich nach eigenen Angaben "für die Menschenrechte in der Psychiatrie einsetzt" (hier die Selbstdarstellung der CCHR).
Szasz selbst bestreitet zwar, Mitglied bei Scientology zu sein bzw. die Ansichten der Gruppierung zu teilen, seine Zusammenarbeit mit Scientology sehe ich jedoch als äußerst kritisch und der Sache der psychisch Kranken wenig dienlich an. Aus meiner Sicht belastend kommt hinzu, dass Szasz auch 51 Jahre nach Gründung der CCHR kein Problem damit hat, dass sein Name im Zusammenhang mit einer Scientology-Organisation genannt wird - eine wirkliche Distanz zu angeblichen "Jugendsünden" sieht anders aus...
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