Sonntag, 30. März 2008

Der Werwolf an sich

-sg- Nachdem der Chris den Werwolf-Film "Der Fluch von Siniestro" rezensiert (oder besser "seziert") hat, habe ich mal eine "Lieblingsliste" bei amazon angelegt, in der sich die m.E. wichtigsten klassischen Werwolf-Verfilmungen finden.
In diesem Kontext erwähnenswert sind auch die Europa-Hörspiele zum Thema:
"Das Duell mit dem Vampir" und Die tödliche "Begegnung mit dem Werwolf" (nähere Infos hier)

Freitag, 28. März 2008

Stichwort "Hörspiel"

-cp- Der Hörspiel-Fan steht einem stetig wachsenden Markt gegenüber, wobei die Neuerscheinungen zum Großteil aus Hörbüchern bestehen. Hörspiel und Lesung werdenunter dem Begriff Hörbuch zusammengefasst. Im folgenden ein paar Tipps für alle, die sich auf dem Markt ein wenig orientieren wollen.

1) Die Fan-Seite www.hoerspiele.de bietet ein umfangreiches Archiv mit dem Schwerpunkt "Hörspielserien". Aber auch andere Hörspiele und Hörbücher sind hier zu finden.

2) Seit Frühjahr 2007 gibt es das alle zwei Monate erscheinende Hörbücher-Magazin, das einen guten Überblick über Neuerscheinungen sowie interessante Interviewws und Hintergrundinfos liefert. Der Abo-Preis liegt bei 22,90 Euro pro Jahr.

3) Ein weiteres Hörbuch-Magazin, das online und kostenlos erscheint und einen gut recherchierten Newsletter bietet ist die Hoerothek.

4) Ebenfalls kostenlos und online erhältlich ist das Magazin der Hörzentrale.

5) Wer sich mit pädagogischen Hintergedanken mit Hörspielen befasst, dem sei der alle zwei Jahre erscheinende Katalog Töne für Kinder empfohlen. Der Katalog erscheint bei Kopaed und stellt nicht nur die Neuerscheinungen der letzten zwei Jahre vor, sondern kommentiert diese auch pädagogisch. Die Inhalte der nicht mehr aktuellen Kataloge sind in einer Online-Datenbank abrufbar. Der nächste Katalog erscheint Anfang Juni 2008.

6) Für Sammler: Etwas in der Versenkung verschwunden ist der Preiskatalog von Thomas Nedballa, in dem es eine Übersicht über fast alles gibt, was der Hörspielmarkt zu bieten hat und hatte. Schwerpunkt sind hier allerdings die alten Schätzchen, und der Katalog gibt Angaben über Schallplatten, Kassetten und CDs, über Erstauflagen und darüber, was man auf dem Flohmarkt dafür bezahlen sollte. Ein neuer Preiskatalog ist für Dezember 2008 angekündigt. Aber, wenn man alte Kassetten sucht, tut's auch ein älterer Katalog, und der ist entweder über ebay oder amazon marketplace recht preiswert zu bekommen.

Mittwoch, 26. März 2008

Irritierender CD-Titel

-cp- Es gibt Tausende von Jazz-Musikern, deren Namen ich noch nie gehört habe. Das sagt nichts über die Qualität dieser Musiker, sondern lediglich etwas über mein begrenztes Jazz-Wissen. Einer dieser mir bis vorhin unbekannten Namen ist Ernst-Ludwig Petrowsky. Äußerst irritierend finde ich den Titel seiner in Kürze erscheinenden CD: Ein Nachmittag in Peitz.

Wenn der Werwolf heult, dann kommen auch mir die Tränen


-cp- Der Fluch von Siniestro gilt als einer der Klassiker unter den Werwolf-Filmen. Die Hoffnung auf einen gepflegten Grusel stirbt allerdings relativ schnell in Anbetracht der durch und durch blödsinnigen Story, die etwa die Hälfte des Films benötigt, um überhaupt auf das Thema Werwolf zu kommen. Und der Weg zum Werwolf ist selbst für B-Movie-Horrorfilme viel zu absurd. Ein Bettler wird jahrelange ungerechtfertigt in einem Kerker gefangen gehalten und verliert im Zuge seiner Gefangenschaft immer mehr seine Menschlichkeit. Als eine stumme Frau zu ihm in die Zelle gesperrt wird, vergewaltigt er diese, um kurz darauf (an Altersschwäche?) zu sterben. Die Frau wird am nächsten Tag aus dem Kerker entlassen und tötet denjenigen, der verfügt hat, dass sie eingesperrt wird. Dann lebt sie einige Monate in einem Wald, bis ein zufällig vorbeikommender Arzt sie im Waldsee mit dem Gesicht nach unten treibend findet und rettet. Es stellt sich raus, dass sie schwanger ist. Und da das Kind a) ungewollt ist und b) am 25. Dezember zur Welt kommt, hat es das Werwolf-Gen in sich, das zum ersten Mal nach fünf Jahren ausbricht. Das Kind reißt ein paar Schafe. Da die Mutter bei der Geburt gestorben ist, kümmert sich der Arzt als eine Art liebender Onkel um das Kind und kann durch Liebe und Verständnis die Werwolf-Natur des Kindes in Schach halten. Wieder vergehen einige Jahre, in denen aus dem Kind ein Mann wird. Dieser Mann verliebt sich in eine Frau, die einem anderen versprochen ist. Zwar liebt sie ihn eigentlich auch, darf aber nicht. Also wird der Mann zum Werwolf, und - dies nur am Rande - da in Spanien, wo der Film spielt, jede Nacht Vollmond ist, wird es nun ziemlich gruselig. Der Werwolf tötet in der ersten Nacht drei Menschen, in der zweiten besänftigt ihn die Liebe seiner Angebeteten, so dass er sich nicht verwandelt, und in der dritten verwandelt er sich wieder, und es kommt zu einem Showdown, wie ihn die Welt noch nicht gesehen hat (und hoffentlich auch nie wieder sehen muss). Das einzig Gruselige an dem Film ist seine absurde Story in Kombination mit unfreiwillig komischen Dialogen.

Samstag, 22. März 2008

Mike Oldfield - Music Of The Spheres

-cp- Der gute Mike Oldfield hat es nicht leicht. Als er gerade 20 Jahre alt war, wurde seine Komposition "Tubular Bells" veröffentlicht, ein 25-minütiges Instrumental, dessen eingängige Eröffnung schließlich als Filmmusik für "Der Exorzist" verwendet wurde. In den nächsten Jahren produzierte er immer wieder lange Instrumentalstücke, aber mit "Moonlight Shadow", "Islands" und "Shadow on the wall" durchaus auch mal Popmusik. Seit geraumer Zeit arbeitet der Multiinstrumentalist auch viel mit dem Computer, sehr zum Leidwesen seiner Hörerschaft, die ihm unterstellt, Computermusik sei banal und seiner nicht würdig. Und so wurden seine letzten Alben als "seicht" abgetan. Dieses Urteil allerdings sagt mehr über die Rezensenten als über die Musik. Musiker, die lange im Geschäft sind, machen entweder seit Jahrzehnten das gleiche (z.B. Rolling Stones) oder sie entwickeln sich (z.B. Mike Oldfield) und probieren auch mal andere Stilrichtungen. Kritik erntet man wohl so oder so, denn man kann es niemals allen recht machen. Wenn man aber Musik beurteilt, dann sollte man sie als das beurteilen, was sie ist, und nicht als das was sie nicht ist. Die am Computer entstandene Musik von Mike Oldfield ist freilich nicht die ausgefeilte Rockmusik, mit der berühmt geworden ist. Aber nur weil sie dies nicht ist, sondern eben Computermusik, ist sie dadurch nicht schlecht.

Das neue Album nun, Music Of The Sphere (2008) geht nun in eine ganz andere Richtung. Es ist orchestrale Musik, komponiert als Soundtrack für den Director's Cut des Films "The Space Movie" (1977). Mike Oldfield selbst spielt die klassische Gitarre. Mir persönlich gefällt dieses Album gut und auch deutlich besser als viele andere orchestrale Filmmusiken. Besonders stark sind die Stücke, in denen er als Gitarrist vertreten ist. Das Cover hat auf mich den Eindruck erweckt, dass irgendetwas Futuristisches auf mich zukommt. Die Musik klingt allerdings in meinen Ohren nicht danach. Es ist eine relativ ruhige CD mit Orchestermusik, die teilweise vor sich hinplätschert, teilweise wunderschöne melancholische Gitarrenparts beinhaltet und dann wieder mit Chorgesängen und beinahe heroischen Bläserfanfaren aufwartet. Wer Orchestermusiken grundsätzlich abgeneigt gegenüber steht, ist mit dieser CD nicht gut beraten. Wer Mike Oldfield mag und grundsätzlich ein offenes Ohr für verschiedene Musikrichtungen hat, findet in "Music Of The Spheres" eine sehr hörenswerte CD, die stellenweise sogar an "Tubular Bells" und "Incantations" erinnert.

Der rechte Glaube

-cp- Der Papst ist, wenn man ihm denn wohlgesonnen sein möchte, etwas ungeschickt in seiner Formulierung den Juden gegenüber gewesen. Ich finde es immer wieder erstaunlich, dass gläubige Menschen ihren Glauben vertreten, als wäre er Wahrheit. Das ist für mich bereits sprachlich absurd, denn wenn man etwas glaubt, kann man es nicht wissen. Gott lässt sich nunmal wissenschaftlich nicht beweisen. Widerlegen lässt er sich natürlich auch nicht, daher ist jede Diskussion müßig. Ich persönlich glaube nicht, dass Jesus Christus mein Retter sein wird, und falls ich mal schwer verletzt irgendwo rumliege und die Wahl habe zwischen einem Rettungswagen und Jesus Christus, dann entscheide ich mich für den Rettungswagen.

Ein interessantes Zitat zum Thema "Gott und Glauben" stammt von Herrn Feuerbach: "Denn nicht Gott schuf den Menschen nach seinem Bilde, wie es in der Bibel steht, sondern der Mensch schuf, wie ich im Wesen des Christentums zeigte, Gott nach seinem Bilde."

Mittwoch, 19. März 2008

Abk.

-cp- Dass es in der Sprache viele Abkürzungen gibt, fällt an vielen Stellen gar nicht auf. So sind zum Beispiel SMS, DVD und www feste Begriffe, bei denen man kaum darüber nachdenkt, wofür sie eigentlich stehen. Kaum jemand weiß, dass ARD für „Arbeitsgemeinschaft der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten der Bundesrepublik Deutschland“ steht. Das Phänomen der Abkürzungen ist nicht neu. Und so hat sich auch der ein oder andere Künstler darüber Gedanken gemacht. Bekannt sind zum Beispiel Die Fantastischen Vier mit ihrem Hit MFG. Sehr gefallen hat mir aber auch ein Zitat von Robert Lembke: "Sie wissen, wir leben im Zeitalter der Abkürzungen. Ehe ist die Kurzform für lateinisch errare humanum est."

Dienstag, 18. März 2008

Pekuniäre Diskrepanzen

-cp- Ich lerne leider nicht aus Fehlern, und das, obwohl ich mich eigentlich nicht für blöd halte. Am Sonntag war ich beim Bäcker und habe für sechs Brötchen (vier gemischte Brötchen und zwei Croissants) 5,40 Euro bezahlt. Ich weiß, man rechnet nicht um, aber: 10,80 DM. Für sechs Brötchen. Was die obligatorische Kugel Eis heute kostet, die wir alle vor Jahren noch für 20 Pfennig gegessen haben, lasse ich an dieser Stelle weg. Steht es heute nur noch den Besserverdienern zu, sich sonntags frische Brötchen zu kaufen? Gehören frische Brötchen zu den Luxusgütern?

Ich möchte das gleiche Spiel nochmal von der anderen Seite her betrachten. Da ich immer wieder mit dem Gedanken spiele, meine Selbständigkeit aufzugeben und mich wieder zu bewerben, damit ich eine Stelle bekomme, die mir so etwas wie Sicherheit bietet, bin ich gestern auf ein Jobangebot aufmerksam geworden. Der Kreis Steinfurt, für den ich selbständig sowieso schon tätig bin, sucht Sozialpädagogen. (Ein Sozialpädagoge ist Mensch, der Sozialpädagogik studiert hat. Die Definition scheint für manchen albern zu sein, aber ich verspreche, sie wird an späterer Stelle Sinn machen. Nämlich unmittelbar jetzt:) Man sollte doch davon ausgehen, dass eine feste Stelle, für die man studiert haben muss und zudem (so steht es in der Anzeige) ein eigenes Auto besitzen soll, einigermaßen anständig honoriert wird. Um es in einem Wort zu sagen: Nein! Denn es gibt ja seit einiger Zeit den TVÖD, nach dem sich das Einkommen im öffentlichen Dienst richtet. Und dabei kommt heraus, dass man ein Nettogehalt von 1363 Euro monatlich (Brutto 2061 Euro) erwirtschaftet. Sicher, hätte man mir früher gesagt 2700 Mark netto jeden Monat, wäre ich begeistert gewesen. Aber zieht man von diesen 1363 Euro seine Miete, seine Versicherungen, die Telefonkosten und die monatlichen Kosten für ein Auto ab, das ja erwartet wird, dann bleibt unterm Strich nicht mehr viel übrig. Zumal: man soll ja noch eine private Rentenzusatzversicherung abschließen.

Wenn man so eine Stelle bekäme, würde das bedeuten, dass man Tag für Tag mit zerrütteten Familien, missbrauchten Kindern, gewalttätigen Jugendlichen, usw. zu tun hätte, aber sich am Sonntag frische Brötchen zum Frühstück kaum leisten könnte. Ich nenne das nicht Arbeit, sondern "sich verheizen". Nein, Danke!

Sonntag, 16. März 2008

Leben oder bloggen - beides geht nicht

-sg- Die Statistik lügt nicht: Zum Start dieses Blogs haben wir 61 Beiträge veröffentlicht (Januar), im Februar waren es noch 21 und nun, nach der ersten Hälfe des März: 5. Wir dritteln uns! Woran liegts?
Der Chris hatte im privaten Bereich - im Januar und Anfang bis Mitte Februar eher seltene - angenehme "Verpflichtungen" und der Steve hatte genug zu tun mit beruflichem Dings. Folge: Keine Zeit zum Bloggen bzw. wenig Zeit zum Töten am PC, kurz: zuviel Leben.
Beides geht halt nicht...

Freitag, 14. März 2008

Sex Sex Sex

-cp- Die Phrase sex sells gibt es nicht ohne Grund, und das gilt natürlich und besonders auch für die Medien. Parallel hierzu, manchmal vielleicht sogar mit kleiner Schnittmenge, sagt man: Qualität setzt sich durch. Meine These ist allerdings, dass Sex in vielen Fällen reziprok proportional zur Qualität steht, oder, um es anders zu sagen, sobald es sich in einer Geschichte viel oder betont um Sex dreht, wird dadurch kaschiert, dass es an Qualität oder Inhalten fehlt.

Ich habe kürzlich, eher zum Zeitvertreib als aus Interesse, in der NEON gelesen, womit ich nicht sagen will, dass ich mich grundsätzlich nicht für die Neon interessiere. Nur in diesem konkreten Moment musste ich gerade Zeit überbrücken. Unter dem Stichwort Fühlen ging es dann um private und professionelle Pornografie. Die Tatsache, dass Menschen ihr Sexleben im Internet veröffentlichen (youporn.com) ist scheinbar ein großes Problem für die professionelle Pornoindustrie. Tja. Aber ist das ein Thema für die Neon? Ja, ist es. Allerdings nicht für mich. Ich blättere weiter und finde einige Seiten später ein Interview mit Charlotte Roche über ihr Romandebüt. Programmatischer Titel des Werkes ist Feuchtgebiete.

Ich zitiere aus dem Interview: „Das ist das große Problem der Unterscheidung in Nutten- und Heiligensex. Nutten blasen und lassen sich in den Arsch ficken, Heilige natürlich nicht. Die haben nur ganz normalen Reinstecksex. Am schlimmsten ist, wenn nicht geguckt wird. Deswegen finde ich Pornos gut. Weil sie einem erlauben, Schwänze und Muschis anzugucken.“ Mal ganz abgesehen von der schwarzweißen Sichtweise und dem Problem, dass Charlotte Roche hier von irgendeiner allgemeinen sexuellen Wahrheit auszugehen scheint, hinterlässt sie auch den Eindruck, dass sie in ihrem Roman nicht viel zu sagen hat und daher viel über Sex geschrieben hat. Die Rezensionen auf amazon.de bestätigen diesen Eindruck. Ich fühle mich sehr an Keinohrhasen erinnert, der sich allzu sehr bemüht, in seinem Gagfeuerwerk möglichst viele Witze über Sex unterzubringen. Warum? Weil Sex halt Aufmerksamkeit erzeugt und weil Zuschauer, die viel mit derlei Effekten konfrontiert werden, sich keine Gedanken über die Qualität der Story machen müssen. Was mich so schockiert ist, dass Sex sowohl in besagtem Film als auch bei Charlotte Roche als von Gefühlen losgelöstes Verhalten gezeigt wird. In "Keinohrhasen" wird über "orale Techniken" gewitzelt, und Charlotte Roche sieht sich anscheinend als sexuelle Missionarin, die eine in ihren Augen richtige sexuelle Grundhaltung verkaufen will.

Gibt es noch zeitgenössische Filmemacher und/oder Autoren, die wirklich mal eine gute Geschichte zu erzählen haben, ohne Effekthascherei in Form von Sexüberhäufung, Gewaltorgien und Special-Effekt-Feuerwerken? In meinen Augen ist sex sells schon lange nicht mehr gültig. Sex nervt! Zumindest in der NEON, der Musik von Lady Bitch Ray, in Charlotte-Roche-Romanen und Til-Schweiger-Filmen. Und ich möchte darüber hinaus auch bezweifeln, dass es ein Fortschritt ist, dass Menschen das, was sie in ihren Schlafzimmern tun, neuerdings auch im Internet veröffentlichen. Ist es denn verklemmt und prüde, wenn man sein Sexleben und seine Sexfantasien nicht in Form von Romanen oder pornografischer Zurschaustellung öffentlich macht?

Freitag, 7. März 2008

Jon Krakauer/Sean Penn: In die Wildnis/Into the wild

-sg- Seit einiger Zeit läuft der Film "Into the wild" von Sean Penn, den ich - wäre er nicht 2,5 Stunden lang - längst gesehen hätte. Auch das Buch von Jon Krakauer "In die Wildnis" (auf dem der Film basiert) hat mich interessiert. Beide Darstellungen handeln von Christopher „Chris“ McCandless, der nur mit minimaler Ausrüstung durch die USA reiste und in einem abgelegenen Gebiet Alaskas im Alter von 24 Jahren an körperlicher Auszehrung oder möglicherweise einer Vergiftung starb. So weit so gut!?
Nun lese ich, dass die Darstellung von McCandless' Schicksal in den Medien wohl etwas sehr romantisiert wurde, denn der Gute reiste ohne Kompass und Karte und das wohl in voller Absicht. In Bezug auf seinen Tod wirkt seine Freiheitsliebe also etwas sinnlos. Judith Kleinfeld schrieb in der "Anchorage Daily News": "Many Alaskans react with rage to his stupidity. You'd have to be a complete idiot, they say, to die of starvation in summer 20 miles off the Parks Highway." Eine Karte und ein Kompass hätten ihn wohl gerettet, aber er wollte vielleicht sterben - oder war er tatsächlich einfach zu arrogant und selbstgefällig?
Der Reiz an der Geschichte lag für mich im biographischen Aspekt und ich bin wohl naiv genug gewesen anzunehmen, dass ein fiktionaler Roman komplett aus Fakten bestehen könnte. Aber vielleicht lese ich das Buch trotzdem...

Donnerstag, 6. März 2008

Jetzt doch: Neue drei ???-Hörspiele ab April

-sg- Wie rocky-beach.com berichtet, gaben am 14. Februar Sony BMG und Kosmos in einer gemeinsamen Presseerklärung bekannt, dass sie sich außergerichtlich geeinigt hätten. Ab April erscheinen neue drei ???-Hörspiele. Als Folge 121: "Spur ins Nichts", als Folge 122 "... und der Geisterzug" und im Mai folgt mit "Fußballfieber" Folge 123. Hintergrundinfos zum Rechtstreit gibts hier.

Montag, 3. März 2008

Cool, cooler, Lufthansa-Pilot

-sg- Seinen Beinah-Crash mit einem Airbus, der 137 Menschen an Bord hatte, kommentierte Lufhansa-Pilot Oliver A. (39) so: "Der Anflug war anspruchsvoll aufgrund des Windes. Beim Aufsetzen drückte eine Böe die linke Tragfläche Richtung Boden. Wir leiteten sofort das Durchstarten ein - ein Verfahren, das in der Ausbildung oft trainiert wird. Dadurch konnten wir Herren der Lage bleiben. Der zweite Landeanflug verlief dann ereignislos."